Charakter Sprüche – hoffnung

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Freund, wer ein Lump ist, bleibt ein Lump, Zu Wagen, Pferd und Fuße; Drum glaub' an keinen Lumpen je, An keines Lumpen Buße.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese, Zahme Xenien 8.

In der Noth allein Bewähret sich der Adel großer Seelen.

Schiller, Turandot, Prinzessin von China. Ein tragicomisches Märchen nach Carlo Gozzi, 1801. Erster Aufzug, erster Auftritt, Kalaf

Nur der Schein trügt nie!

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Eine kleine Seele wird durch Glück übermütig, durch Unglück niedergeschlagen.

Nestle, Die Nachsokratiker, 2 Bde., 1923. Aus unbestimmten Schriften [109]

Aus den Trümmern unserer Verzweiflung bauen wir unseren Charakter.

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Möge doch jede bessere, zarte Natur auch jene materielle Härte an sich ausbilden, die in dem Kampfe mit den irdischen Mächten nun einmal unerläßlich ist!

Feuchtersleben, Zur Diätetik der Seele, 40. Auflage 1874 (EA: 1838)

Festigkeit besteht im Widerstand gegen das Unglück.

Friedrich II. (der Große), Briefe. An seine Schwester Wilhelmine

Redlichkeit lobt jedermann, Jedoch lässt man sie betteln gahn.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Fällst du siebenmal um, so steh achtmal auf.

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Die Kennzeichen des Verstockten. Seit am Verstockten ich drei Züg’ erkannt, Hab’ ich mein Auge von ihm abgewandt. Am Schwachen übt er Härt’ und Grausamkeit, Was er auch hab’, ihm fehlt Zufriedenheit. So oft man auch ermahnend zu ihm spricht, Auf sein verstocktes Herz tut’s Wirkung nicht.

Attar, Pendnameh (Das Buch des guten Rates). Übersetzt von Ferdinand Nesselmann, 1871

Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen: Er steht fest und dämpft die Wut der ihn umbrausenden Wogen.

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Τὰ εἰς ἑαυτόν), entstanden vermutlich 170-180 n. Chr. 4,49. Übersetzt von Albert Wittstock, 1879

Beharren Der Ofen wärmt die Stube, thut solches unbereut, Ob gleich ein alte Mutter die Hinter-Stirn ihm beut. Wer recht geht, gehe weiter und frage nichts darnach, Ob Hasser oder Spötter braucht List, Verleumdung, Schmach.

Logau, Sämmtliche Sinngedichte, 1872 (EA: 1654). Originaltext

Starke Menschen bleiben ihrer Natur treu, mögen sie auch in schlechte Lebenslagen geraten, ihr Charakter bleibt fest, und ihr Sinn wird niemals schwankend. Über diese Menschen kann nichts Gewalt bekommen.

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Selig ist der Mann, der Herrengunst ertragen kann.

Rollenhagen, Froschmäuseler, 1595. Originaltext

Mancher hat den schönsten Zaun um einen öden Garten.

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Wer vorwärts wandelt, unentwegt Durch Freuden wie durch Schmerzen Sich selber Treue hält, der trägt Den reichsten Schatz im Herzen.

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Seid standhaft und ihr werdet euer Leben gewinnen.

Neues Testament. Das Evangelium nach Lukas (#Lk 21,19)

Es gibt keine besseren Zeichen von einem wackeren Gemüt als eine harte Hand.

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Ein männlicher und fester Charakter lässt sich in drückenden Lagen nicht außer Fassung bringen, noch von Verwirrung von seinem Plätze drängen, sondern er bewahrt Geistesgegenwart und verliert Besonnenheit und Vernunft nicht.

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Ein Mann ohne Ellenbogen, aber mit Rückgrat.

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Was nicht tötet, das stählt.

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