Charakter Sprüche – hoffnung

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Aber das ist auch eben das Schwere, daß unsere bessere Natur sich kräftig durchhalte und den Dämonen nicht mehr Gewalt einräume als billig.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, 2. April 1829

Im Feuer erweist sich das Gold als echt, im Unglück der tapfere Mann.

Seneca, Mächtiger als das Schicksal. Ein Brevier, übersetzt von Wolfgang Schumacher 1942. Von der Vorsehung (5. Kapitel)

Wie einer ist, so wünscht er und hofft er.

Lavater, J. C., Predigten. Vollkommenheit des Menschen Bestimmung und Gottes Werk. Eine Predigt gehalten zu Offenbach am Main am 22. Junius 1783

Das Herz fröhlich, der Mut tüchtig, die Reden ehrlich, die Taten richtig!

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Der edle Mensch hilft seinen Mitmenschen, das Gute in ihnen zur Reife zu bringen, nicht aber das Schlechte. Der niedrig Gesinnte tut das Gegenteil.

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Die Standhaftigkeit besteht darin, daß man sich dem Unglück entgegenstellt!

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Ein Ungesitteter lauert auf das Betragen seines Nebenmenschen; wer aber im Licht wandelt, denkt nichts Böses.

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Ein guter Mensch wird, da er auf das Wohl anderer bedacht ist, sogar im Augenblick seines Untergangs nicht feindlich gestimmt: der Sandelbaum teilt seinen Wohlgeruch, selbst wenn er niedergehauen wird, der Schneide der Axt mit.

Böhtlingk (Hg.), Indische Sprüche. Sanskrit und Deutsch, 3 Bde., 1863-65

Den wird man fürerlauchterkennen, Der von dem Recht erleuchtet ist, Den wird man einenRitter, Der nie sein Ritterwort vergißt, DenGeistlichenwird man verehren, In dem sich regt der freie Geist, Der wird alsBürgersich bewähren, Der seine Burg zu schirmen weißt.

Uhland, L., Gedichte. Vaterländische Gedichte. Aus: Den Landständen zum Christophstag 1817

Jeder Mensch, auch der schlechteste, hat eine Eigenschaft, die unser Urteil über ihn mildert, uns für seine sonstigen Tugenden milde stimmt.

Detlef, Ein Dokument, 4 Bde., 1876

Zuweilen mein' ich, eine reine weibliche Natur könne mich retten.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1837

Lass Neider neiden und Hasser hassen: Was Gott mir gönnt, muss man mir lassen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Wer sich am meisten verweichlicht, leidet am meisten.

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Die Seele warm, das Auge klar, die Lippe wahr, von Stahl der Arm; für's andre sorgen dein Heut' dein Morgen.

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Wenn das Glück, die leichte Dirne, Launisch dir den Rücken kehrt, Hebe doppelt kühn die Stirne, Gürte doppelt fest das Schwert. Rasch verwelkt ein Kranz aus Zweigen, Die du spielend dir gewannst; In der Not erst magst du zeigen, Wer du bist, und was du kannst.

Geibel, E., Gedichte. Spätherbstblätter. Sprüche, 32.

Nach dem Falle soll man sogleich wieder aufstehen.

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Der Charakter ersetzt nicht das Wissen, aber er suppliert es.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Kanzler Friedrich von Müller und Friedrich Wilhelm Riemer, 31. März 1823

Du wirst immer finden, daß, wer viel in Not und Sorgen war, gemeiniglich mehr ist, mehr kann und mehr wird als die guten Hansen ohne Sorgen.

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Ich weiß, daß die Hoffnung grün is, weil sie dem Menschen grüne Zweige vorspiegeln muß, auf die er nie kommt.

Nestroy, Die beiden Herren Söhne, 1845

Für edle Gemüter sind Prüfungen zugleich Stärkungen.

Varnhagen von Ense, K. A., Denkwürdigkeiten und vermischte Schriften (4. Band: Vermischte Schriften. Erster Theil), 1843. Kaiser Alexander von Rußland

Habe immer etwas Gutes im Sinn.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. An meinen Sohn Johannes 1799