Charakter Sprüche – hoffnung

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Niemals und auf keine Weise sollten wir uns entmutigen lassen. Gerade dann, wenn wir unsere Mängel und Fehler zu erkennen in der Lage sind, haben wir den allerwenigsten Grund, unzufrieden zu sein.

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Gehe aufrecht wie die Bäume, lebe dein Leben so stark wie die Berge, sei sanft wie der Frühlingswind, bewahre die Wärme der Sonne im Herzen, und der Große Geist wird immer mit dir sein.

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Um zu ertragen, was anderen zustößt, sind wir allemal stark genug.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Die Festigkeit des Charakters dürfte zuletzt noch mehr wert sein, als irgendeine positive Wahrheit.

Fichte, Die Anweisung zum seligen Leben, oder auch die Religionslehre (Vorlesungen), 1806. 11. Vorlesung

Ein Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffer landen, und anstürmende scheitern.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Vorrede zur zweiten Auflage

Es bleibt der Ochs, der feste steht, Und nicht der Krebs, der rückwärts geht.

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Ein guter Mensch verbreitet eine Atmosphäre des Glücks, die allen zugute kommt, die um ihn sind.

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Man kann einen Menschen aus dem Sumpf ziehen, aber man kann den Sumpf nicht aus den Menschen ziehen.

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Menschenaugen, die auf solchen Bergen glänzen, können nie ganz kurzsichtig sein. Herzen, die auf solchen Höhen wachsen, können nie ganz engherzig werden.

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Es ist ebenso schwer, einen eitlen Menschen zu finden, der sein Glück groß genug glaubte, wie einen bescheidenen, der sein Mißgeschick für unerträglich hielte.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688. Vom Menschen

Bote der Hoffnung Ich will ein Bote der Hoffnung sein, Licht bringen in meinen Augen, leidenschaftliche Unruhe in meinen schwachen Händen und die belebende Kraft Gottes in meinen Worten. Ich will einer sein, der Freiheit sät unter den Menschen, meinen Schwestern und Brüdern, das Reich zu bauen auf dieser Erde, dieser guten. Ich will den Frieden ansagen mit Füßen, die nicht entweiht sind vom Gold. Ich werde nicht gehen auf den Wegen der Ungerechtigkeit. Ich werde mich nicht abfinden mit der Unterdrückung der Ärmsten. Mein Schweigen wird das geheimnisvolle Schweigen sein, mit dem sich die Niedrigen dieser Erde ernähren. Ich werde mein Herz nicht verkaufen durch die Lüge, niemals werde ich die Wahrheit stumm machen. Glücklich der Mensch, der so ein Leben erbaut, denn er wird geschmäht und verfolgt werden von vielen. Aber er wird fest bleiben in seinem Herrn, denn der Herr, sein Gott, hat ihn gerufen von jeher.

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Dem, der kennt der Menschen Leid und Not, Ist Sterben ja der Übel größtes nicht.

Deshoulières, Idylles. Les Fleurs

Steh wie ein fester Turm, dem nimmermehr die Spitze schwankt in sturmbewegten Tagen.

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Der Freunde Eifer ists, der mich Zugrunde richtet, nicht der Haß der Feinde.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 3. Akt, 16. Auftritt, Wallenstein

Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange Ist sich des rechten Weges wohl bewußt.

Goethe, Faust. Eine Tragödie. Prolog im Himmel, 1808. Der Herr zu Mephistopheles

Der wackere Mann hegt allweil feste Gesinnung; Standhaft bleibt er im Glück ebenso, wie in der Not.

Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Wilhelm Binder 1859. V. 319f.

Das Herze rein, Die Sinne fein, Die Seele wahr, Das Auge klar, Dann ist die Bahn des Lebens licht Und zeigt ein holdes Angesicht.

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Das Entscheidende bleibt doch immer der Charakter, nicht der eitle, wohl aber der gute und ehrliche Glaube an uns selbst.

Fontane, Frau Jenny Treibel, 1893

Bleibt hart und erhaltet euch für günstige Zeiten!

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Das halte fest bei hellem Sonnenschein ist's leichte Kunst, getrosten Muts zu sein, doch ob ein Menschenherz ist stark und groß, das zeigt sich erst bei einem schweren Los.

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Gib, daß deiner Liebe Glut Unsre kalten Werke töte, Und erweck uns Herz und Mut Bei erstandner Morgenröte, Daß wir, eh wir gar vergehn, Recht aufstehn.

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