Charakter Sprüche – klassisch

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Der Charakter ist weiter nichts als eine langwierige Gewohnheit.

Plutarch, Moralia (Moralische Schriften und Abhandlungen)

Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen: Er steht fest und dämpft die Wut der ihn umbrausenden Wogen.

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Τὰ εἰς ἑαυτόν), entstanden vermutlich 170-180 n. Chr. 4,49. Übersetzt von Albert Wittstock, 1879

Nur wer bereit ist, seinem Freund auch dann für einen Rat zu danken, wenn sich dieser als falsch erwies, hat einen guten Charakter.

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Steh, stehe fest, wie das Gewölbe steht, weil seiner Blöcke jeder stürzen will!

Kleist, Penthesilea. Ein Trauerspiel, 1808. 9. Auftritt. Prothoe

Wahlspruch Echtes ehren, Schlechtem wehren, Schweres üben, Schönes lieben!

Heyse, Spruchbüchlein, 1885

Kein Mitmensch ist mir fremd – ist er ein Edler nur. Erschaffen sind wir alle gleich; den Unterschied macht der Charakter.

Menander, Fragmente. 84

Sieh nicht auf den Krug, sondern auf das, was darinnen.

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Der hat mit Größe sich nicht geputzt, wer große Namen nur beschmutzt.

Saadi, Rosengarten (Golestan, auch Gulistan), um 1259. Übersetzt von Friedrich Rückert

Einwandfrei muß der Mensch sein und die Sache tadellos. Einwandfrei aber ist nur die klare, runde, tadellose Null.

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Selig ist der Mann, der Herrengunst ertragen kann.

Rollenhagen, Froschmäuseler, 1595. Originaltext

Der größte Reichtum ist die Vernunft, die größte Armut ist die Dummheit, die einsamste Einsamkeit ist die Selbstgefälligkeit, die edelste Abstammung ist ein guter Charakter.

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Weisheit, Mitleid und Tapferkeit sind die drei wichtigsten sittlichen Eigenschaften des Menschen.

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Charakter mag sich in großen Augenblicken beweisen, geschmiedet wird er jedoch in den kleinen.

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Würde der Mensch nie straucheln, so wäre er ein Gott; würde er sich nie erheben, so wäre er ein Tier.

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Ich mag das alte Sprüchlein gern: „In rauer Schale guter Kern.“ So blumig preis’ ich immerhin den Fakt, daß ich unmöglich bin.

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Charakter ist in der moralischen Welt, was in der physischen das Knochengebäude.

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Ein Mann wird in hundert Jahren nicht vollkommen, aber verdorben wird er in weniger als einem Tag.

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Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal.

Heraklit, Fragmente. Übersetzt von Johann Wolfgang von Goethe

Ein armes, erbärmliches Tier ist der Mensch, wie er in der Regel ist, dem fremde Autorität die Stelle eigenen Urteils vertreten muß.

Schopenhauer, A., Nachlass. Pandectae II (1836)

Der Edle wirkt nicht immer gleich: Aus der Ferne erscheint er streng, im Umgang ist er freundlich, in seinen Worten wirkt er fest und entschlossen.

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Ich sah nie einen Mann in die Irre gehen, der einem geraden Weg folgte.

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