Charakter Sprüche – liebe
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Es ist eine Tatsache, daß die Menschen auf manche Auslöser ganz unterschiedlich reagieren.
Herz und Verstand in vollendetster Harmonie nennt man Charakter.
Der Hund vergißt den einz'gen Bissen nicht, und wirfst du ihm auch hundert Steine nach. Im Menschen, den du jahrelang gepflegt, wird durch ein Nichts Verrat und Feindschaft wach.
Wie die süßeste Frucht zuweilen eine rauhe Schale hat, so verbirgt sich oft eine freundliche und herzliche Natur unter einem rauhen Äußeren.
Einen Hundecharakter haben.
Wenn man fragt, ob einer ein guter Mensch sei, so fragt man nicht, was er glaubt oder hofft, sondern was er liebt.
Wir kennen uns nur selbst, oder vielmehr, wir könnten uns kennen, wenn wir wollten; allein die andern kennen wir nur aus der Analogie, wie die Mondbürger. Man sehe nur zwei Leute an, die einander freundlich begegnen, einander mit Frau und Kind besuchen, wenn sie sich überwerfen, was da für Vorwürfe aussprudeln, Anekdoten etc. – alles das schlief vorher in ihnen, wie das Pulver in der Bombe, und wenn sie sich gegen einander bückten, so bückte es sich mit. So lange wir nicht unser Leben so beschreiben, alle Schwachheiten aufzeichnen, von denen des Ehrgeizes bis zum gemeinsten Laster, so werden wir nie einander lieben lernen.
Wer jeglicher Eigenart ermangelt, ist ein sehr fader Mensch.
Man kann nur selten bestimmen, geliebt zu werden; man kann es immer, geschätzt zu werden.
Und im Herzen stille Wacht für das Holde, Reine, deines Wesens heiligen Glanz! Eins ist not – dies Eine!
Denn, Knabe, wie wir uns auch preisen mögen, Sind uns're Neigungen doch wankelmüthiger, Unsicherer, schwanken leichter her und hin, Als die der Frau'n.
Wo Charakter ist, da ist Hässlichkeit Schönheit; wo kein Charakter ist, da ist Schönheit Hässlichkeit.
Nicht sowohl der Ausdruck überlegenen Geistes fesselt uns so unwiderstehlich, als jener eines Charakters, der unsere Sympathie erweckt.
Zuweilen mein' ich, eine reine weibliche Natur könne mich retten.
Alle Lumpe sind gesellig, zum Erbarmen.
Die Liebe wächst an der Schönheit und der Güte, die Freiheit vom eigenen Ich und von allem Kleinlichen an der Größe, die Demut an der Kraft: mit andern Worten, der Mensch, das heißt, der Charakter, gedeiht an der Freude über das Göttliche.
Das kleinste Mißgeschick, und die euch erst schmeichelten, würdigen euch keines Blickes mehr.
Ein edler Sinn liebt edlere Gestalten.
Man kann den Charakter eines Menschen nie besser kennen lernen, als an seinem Krankenbette, sowie die Gesinnungen während seines Rausches.
Sei nicht allzu süß, damit du nicht verschlungen wirst, und nicht allzu bitter, damit du nicht ausgespieen wirst.
Daß Edelmut, Seelenreinheit und Herzinnigkeit ›Schwächlichkeit‹ heißen sollten, das werden wir niemals begreifen und, soweit das in unsern Kräften liegt, auch niemals dulden.