Charakter Sprüche – liebe

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Eines Menschen leidige Dornen, die bei Gelegenheit hervortreten, verletzen den Eigner derselben wohl am meisten.

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Charakter ist eine gute Mischung von eiserner Härte und wärmster Herzlichkeit.

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Der Charakter eines Menschen lässt sich leicht daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können.

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Die Menschen können sich nicht vorstellen, daß man ihnen das Unglück zufügen könnte, welches anderen zuzufügen sie ganz natürlich finden.

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Nichts ist so anziehend und so unaufhörlich interessant wie der Charakter. […] Keine noch so gute Nachricht ist mir so lieb, als wenn mir ein Zug eines edlen Charakters offenbart wird.

Thoreau, Herbst. Aus dem Tagebuch von Henry David Thoreau, hg. von H. G. O. Blake, übersetzt von Bertha Engler, Büchergilde Gutenberg, Zürich o.J. [1945]. 30. November 1840

Ich liebe die glatten Gesichter nicht und die glatten Redensarten. Sie lügen.

Klabund, Bracke. Ein Eulenspiegelroman, 1918

An eine Dame aus Kärnten Aus dem Adel deiner Züge Leuchtet Wahrheit kennbar weit, Die stets gleiche Heiterkeit Ist wohl deine einzge Lüge.

Grillparzer, F., Gedichte. Epigramme. Neuhaus bei Cilly, am 23. Juli 1856

Ist der Character gemein oder lasterhaft oder roh, so wird der Abdruck desselben, seine That es auch sein; denn adeln kann ihn die Kraft der Leidenschaft nicht immer.

Hahn-Hahn, Sibylle. Eine Selbstbiographie, 1846. Erster Band. Originaltext

Strenge mit gleicher Freundlichkeit zu mildern und mit großer Würde ebenso große Höflichkeit zu verbinden, ist so schwierig wie edel.

Plinius der Jüngere, Briefe (Epistulae). Buch IV, Brief 3: C. Plinius [Arrio] Antonino Suo S. Übers. Internet Originaltext: Nam severitatem istam pari iucunditate condire summaeque gravitati tantum comitatis adiungere non minus difficile quam magnum est

Heftig aber wird die Liebe der Menge erregt durch den Ruf und die Erwartung von Freigiebigkeit, Wohltätigkeit, Gerechtigkeit, Zuverlässigkeit und all jener Tugenden, die eine Sanftheit in Benehmen und Umgang mit sich bringen.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet

So mancher Hund tut freundlich und greift doch die Leute an.

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Liebe, Reichtum und großer Gewinn verändern den Charakter auch eines guten Mannes.

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Achte darauf, dass deine Großzügigkeit nicht zu sorglos erscheint.

Cicero, Briefe. An M. Brutus. Übers. Internet Originaltext: Illud consideres, ne tua liberalitas dissolutior videatur.

Beurteile die Menschen nicht allzu sehr nach ihren höflichen Worten: Süß klingt die Flöte, will der Vogelfänger seine Beute täuschen.

Pseudo-Cato, Disticha Catonis. 1.27. Übers. Internet Originaltext: Noli homines blando nimium sermone probare: fistula dulce canit, volucrem dum decipit auceps

Zeichen schlechter Charaktere ist es, sich nach den Feindseligkeiten des Zornes zu erinnern.

Pseudo-Cato, Disticha Catonis. 2.15. Übers. Internet Originaltext: Post inimicitias iram meminisse malorum est

Der Teufel greift die Leute am Bauch an, wo sie am Weichsten sind.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Ein Herz, das sich zu fürchten versteht, versteht es auch, vorsichtig zu sein.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Animus, vereri qui scit, scit tuto ingredi

Leider müssen die gutmütigen Menschen mehr unter unseren Launen leiden als die garstigen; wir wissen die gutmütigen zu kränken, weil sie sich nicht wehren. Die garstigen haben Stacheldraht um sich.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Es kann dir nie an Nahrung fehlen, wenn du sie den Menschen aus der Hand frisst.

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Gesellschaft

Es gibt Menschen, die alles beschmieren, indem sie es berühren.

Peters, Aphorismen, 1931

Herrschsucht und Geiz sind Leidenschaften, welche nach Maß ihrer Befriedigung fortwährend zunehmen und am schwersten aufzuhalten und zu heilen sind, weil ihnen nicht sobald der Ekel entgegenkommt.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893