Charakter Sprüche – mut
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Der Grausamkeit, dem Ehrgeiz und der Wollust vieler mangelt es nur an der Gunst des Zufalls, um das Gleiche wie die Schlechtesten zu wagen.
Es ist wichtiger, sich über Schwierigkeiten hinwegzusetzen als sich in glücklichen Umständen einzurichten.
Ist der Zorn unerbittlich, zeigt das höchste Härte; ist er jedoch nachgiebig, zeigt das höchsten Wankelmut.
Kein großer Mann begeht eine kleine Torheit.
Fest sei die Grenze, zu der dein Wunsch strebt.
Den Himmel, nicht die Gesinnung ändert, wer über das Meer eilt.
Ich versuche, mir die Umstände unterzuordnen und nicht mich den Umständen.
Ist der Weg lang, erkennt man die Stärke eines Pferdes; ist der Tag lang, sieht man den Charakter eines Menschen.
Ein Herz, das sich zu fürchten versteht, versteht es auch, vorsichtig zu sein.
Wie sehr ist zu fürchten, wer Sterben für Rettung hält.
Ein Mangel der Jugend ist es, sein Ungestüm nicht beherrschen zu können.
Neben der breiten Heerstraße zur Hölle laufen angenehme Seitenwegchen her. Auf ihnen gehen heißt "sich und andere studieren".
Das größte und edelste Opfer, das man jemandem bringen kann, ist, dass man ihm in Gegenwart seiner Feinde gerecht wird.
Zum geraden Menschen braucht es Mut, denn Krämerei liegt uns im Blut.
Jeder Turm muss verankert sein und jeder Charakter muss erprobt werden auf Verzichten-können und Verzichtet-haben.
Wenige Menschen sind selbstständig genug, um ihren eigenen Weg zu gehen. Die Eitelkeit verleitet sie nachzuahmen, was Erfolg und Beifall hat, ohne zu prüfen, ob ihre Natur der gewählten Rolle zusagt.
Ich besaß eine starke Entschlossenheit, aber meine Einstellung war mangelhaft.
Ich war wahrhaftig davon besessen zu beenden, was ich begonnen hatte, was mich oft in Schwierigkeiten gebracht hat. Einmal hatte ich begonnen, die Werke Voltaires zu lesen, als ich zu meiner Bestürzung herausfand, dass es nahezu 100 umfangreiche und dazu kleingedruckte Bände gab, die dieses Monstrum verfasst hatte, während es 72 Tassen schwarzen Kaffee pro Tag trank. Es musste vollbracht werden, aber als ich endlich den letzten Band aus der Hand legte, war ich sehr froh und sagte: "Nimmermehr!"
Durch ein Meer von Enttäuschung schwimmt man zu Milde oder Bitterkeit, je nach seiner moralischen Kraft.