Charakter Sprüche – mut

271 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Charakter mut

Der Grausamkeit, dem Ehrgeiz und der Wollust vieler mangelt es nur an der Gunst des Zufalls, um das Gleiche wie die Schlechtesten zu wagen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 42. Brief. Übers. Internet Originaltext: Multorum crudelitas et ambitio et luxuria, ut paria pessimis audeat, fortunae favore deficitur

Es ist wichtiger, sich über Schwierigkeiten hinwegzusetzen als sich in glücklichen Umständen einzurichten.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 66. Brief. Übers. Internet Originaltext: Maius est enim difficilia perfringere quam laeta moderari

Ist der Zorn unerbittlich, zeigt das höchste Härte; ist er jedoch nachgiebig, zeigt das höchsten Wankelmut.

Cicero, Briefe. An seinen Bruder Quintus. Übers. Internet Originaltext: Si implacabiles iracundiae sunt, summa est acerbitas; sin autem exorabiles, summa levitas.

Kein großer Mann begeht eine kleine Torheit.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Fest sei die Grenze, zu der dein Wunsch strebt.

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 2, 56. Übersetzung: Internet Originaltext: Certum voto pete finem.

Den Himmel, nicht die Gesinnung ändert, wer über das Meer eilt.

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 11, 27. Übersetzung: Internet Originaltext: Caelum, non animum mutant, qui trans mare currunt.

Ich versuche, mir die Umstände unterzuordnen und nicht mich den Umständen.

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 1, 19. Übersetzung: Internet Originaltext: Mihi res, non me rebus subiungere conor.

Ist der Weg lang, erkennt man die Stärke eines Pferdes; ist der Tag lang, sieht man den Charakter eines Menschen.

Internet

Ein Herz, das sich zu fürchten versteht, versteht es auch, vorsichtig zu sein.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Animus, vereri qui scit, scit tuto ingredi

Wie sehr ist zu fürchten, wer Sterben für Rettung hält.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Heu, quam est timendus, qui mori tutum putat

Ein Mangel der Jugend ist es, sein Ungestüm nicht beherrschen zu können.

Seneca, Die Troerinnen (Troades). V. 250. Übers. Internet Originaltext: Iuvenile vitium est regere non posse impetum

Neben der breiten Heerstraße zur Hölle laufen angenehme Seitenwegchen her. Auf ihnen gehen heißt "sich und andere studieren".

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Moral

Das größte und edelste Opfer, das man jemandem bringen kann, ist, dass man ihm in Gegenwart seiner Feinde gerecht wird.

Peters, Aphorismen, 1931

Zum geraden Menschen braucht es Mut, denn Krämerei liegt uns im Blut.

Seemann, Funken, 1940

Jeder Turm muss verankert sein und jeder Charakter muss erprobt werden auf Verzichten-können und Verzichtet-haben.

Seemann, Funken, 1940

Wenige Menschen sind selbstständig genug, um ihren eigenen Weg zu gehen. Die Eitelkeit verleitet sie nachzuahmen, was Erfolg und Beifall hat, ohne zu prüfen, ob ihre Natur der gewählten Rolle zusagt.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893

Ich besaß eine starke Entschlossenheit, aber meine Einstellung war mangelhaft.

Tesla, My Inventions I − My Early Life, 1919. Übers. Internet

Ich war wahrhaftig davon besessen zu beenden, was ich begonnen hatte, was mich oft in Schwierigkeiten gebracht hat. Einmal hatte ich begonnen, die Werke Voltaires zu lesen, als ich zu meiner Bestürzung herausfand, dass es nahezu 100 umfangreiche und dazu kleingedruckte Bände gab, die dieses Monstrum verfasst hatte, während es 72 Tassen schwarzen Kaffee pro Tag trank. Es musste vollbracht werden, aber als ich endlich den letzten Band aus der Hand legte, war ich sehr froh und sagte: "Nimmermehr!"

Tesla, My Inventions III − My Later Endeavors, 1919. Übers. Internet

Durch ein Meer von Enttäuschung schwimmt man zu Milde oder Bitterkeit, je nach seiner moralischen Kraft.

Keiter, Lebenssprüche und Zeitbetrachtungen, 1910