Charakter Sprüche – mut

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Männer von Charakter, Tapferkeit, Klugheit und Weisheit haben meist lange in Not und Bedrängnis gelebt.

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Auf den Menschen, die sich doch nicht fügen, ruht die Zukunft der Menschheit.

Ernst, Zusammenbruch und Glaube, 1922

Wo meine Redlichkeit aufhört, bin ich blind und will auch blind sein.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Vierter und letzter Teil, 1885. Der Blutegel

Bedenke, daß dein Charakter kein Schicksal ist.

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Ein edler Kern in rauher Schale ist millionenmal besser, als ein zerfressener Kern in feiner Schale.

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Der Charakter wird oft versteckt, manchmal besiegt, selten gewandelt.

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Über den Charakter hat das Schicksal keine Macht.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 36. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: In mores fortuna ius non habet

Sieht die Welt einen Siegfried-Charakter, so sucht sie gleich nach der Lindenblatt-Stelle.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die gefährlichste Feinde der weiblichen Grazie sind die sogenannten selbständigen Ansichten und das beliebte: "Ich bin nun mal so!"

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Es ist das Zeichen einer überlegenen Seele, die Unbeständigkeit zu verabscheuen.

Jouffroy, Das grüne Heft (Le cahier vert), entstanden 1822-36

Ein fester Sinn wirkt gleich einem geladenen Conduktor. Jeder fürchtet den elektrischen Schlag und meidet die Berührung.

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Sturmwilder Graus Brach in die Tannenhallen: Riesen sind gefallen, Riesen hielten aus. Sturm muß sein, Brich ihn, sonst mußt du liegen! Und willst du kühn dich wiegen, Wachs' ins Gestürm hinein!

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Wechsle zuweilen den Ort deines Aufenthalts! Dein Wesen will neue Triebe schaffen.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Mancher scheint es für einen eigenartig großen Geniezug zu halten und hält sich noch für einen Charakter, wenn er seine Fehler unbekümmert und rücksichtslos zur Schau stellt.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Es gibt unbeugsame Charaktere, die nichts erschüttert – nichts, als der Verlust ihres Geldes.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Einen Charakter lieben ist nur der heroische Weg, ihn zu verstehen.

Stevenson, Die Geschichte einer Lüge (The Story of a Lie), 1879

Die Ausprägung des Einzel-Charakters ist das Kennzeichen der neuen Zeitströmung.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Jedem wird in diesem Spiel der Welt gerade die Rolle zugeteilt, die gerade die Verlockungen enthält, an denen er, je nach dem er widersteht oder unterliegt, erproben kann, was er wert ist. Vergiß nur nicht, daß du daran, wie du die Rolle spielst, nicht weltliche Macht zu zeigen hast, sondern deine Freiheit von der Welt.

Bahr, Kritik der Gegenwart. Tagebücher vom 16. November 1919 bis 14. Dezember 1920, Augsburg 1922

Wie selten ist ein scharf ausgeprägter Charakter zu finden! Unsere Zustände haben die Masse zu einer abgeschliffenen, abgegriffenen Münze gemacht, aus allen Händen kommend, in alle Hände gehend. Auf dem Markt ist dies die gangbarste Münze; aber in die Schatzkammer der Menschheit kommt sie nicht.

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Könnte man seinen Charakter ändern, man würde sich einen geben, man wäre der Herr der Natur.

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Ich wage zu behaupten, daß es sehr nachteilig ist, stets redlich zu sein: aber fromm, treu, menschlich, gottesfürchtig, redlich zu scheinen, ist sehr nützlich.

Machiavelli, Der Fürst (Il Principe), verfasst 1513; päpstliche Druckgenehmigung 1532 (posthum)