Charakter Sprüche – nachdenklich
218 Sprüche gefunden
Wer sich durch jede leise Eingebung seines Feindes ziehen und wie im Kreise umhertreiben läßt, der verrät, daß er eine kleine Seele und wenig Herz hat.
Wenn du vernimmst, daß ein Berg versetzt worden sei, so glaube es; wenn du aber vernimmst, daß ein Mensch seinen Charakter geändert habe, so glaube es nicht.
Baue deinen Charakter auf, und offenbare deine wahre Natur, die strahlende, die glänzende, die ewig-reine, und erwecke sie in jedem, der dir begegnet.
Sieh nicht auf den Krug, sondern auf das, was darinnen.
Prüfe den Inhalt, nicht die Flasche.
Den wahren Charakter eines Menschen erkennt man daran, was er tun würde, wenn ihm seine Tat nie nachgewiesen werden könnte.
Was hinter und vor uns liegt, ist beides nichts verglichen mit dem, was in uns liegt.
Viele, die nichts Vernünftiges gelernt haben, leben trotzdem vernünftig; dagegen führen viele, die die schändlichsten Handlungen begehen, höchst vernünftige Reden.
Wir sind wie der Löwe in der Fabel, der seine Reißzähne beschimpft, sobald ihm das Opfer geschmeckt hat.
An einer charaktertreuen Biographie entzünden sich andere Charaktere. Ein Charakter bildet sich an anderen. In der würdigen Biographie eines nach dem Großen und Ganzen strebenden Mannes liegt eine belebende, entzündende Kraft.
Der Charakter des Menschen aber zeigt sich in denjenigen Reden und Handlungen, und bei demjenigen Teile seines ganzen Betragens, bei welchem er keine besondere Absicht hat.
Das Treiben und die Gewohnheit der Menschen bestimmen ihren Charakter und Willen, nicht umgekehrt.
Indem ich in Dankbarkeit und Verehrung über seinen Charakter [den seines Lehrers Henslow] nachdenke, finde ich, dass sich seine sittlichen Eigenschaften, wie es bei den höchstentwickelten Menschen sein muss, über die seines Verstandes sich erheben.
Wenn du Jemand's Charakter hast enthüllt Und hältst ihm vor sein eigen Spiegelbild Recht ungeschmeichelt, ehrlich, offen: Gelang auch noch so gut das Konterfei, Er glaubt dir nicht, daß er getroffen sei – Doch sicher fühlt er sich getroffen.
Sich selber Wort halten schwerer als andern.
Stille Wasser sind Mief.
Ich weiß nicht, ob ich mich irre, aber es scheint mir, als habe der Mensch einen Keim von Wildheit in seinem Herzen, der sich oft wieder zeigt, wenn man ihn schon zerstört zu haben glaubt.
Es ist zweifellos viel wert, Spuren im Sand der Zeit zu hinterlassen, wichtiger aber ist es noch, daß sie auch in eine löbliche Richtung zeigen.
Unser guter Charakter, der so gern für mitfühlend gilt, schweigt oft schon, wenn uns nur der kleinste Vorteil winkt.
Bei den Menschen ist es wie bei einer Nuß, nicht auf die Schale muß man achten, sondern auf den Kern.
Zähme das Tier in dir durch liebevolles Akzeptieren.