Charakter Sprüche – nachdenklich
218 Sprüche gefunden
Es ist eine Tatsache, daß die Menschen auf manche Auslöser ganz unterschiedlich reagieren.
Ein edler Mensch bringt einfache Leute wegen ihrer Reden in Verlegenheit.
Einst sahest du ein Land von namenloser Schönheit. Hast du das vergessen? Einst kam dein Tun aus der Quelle der Unschuld. Hast du das vergessen? Einst war in deinem Fühlen die ganze Welt. Hast du sie weggeschmissen? Es ist alles noch in dir.
Wenn du einen wundervollen Menschen triffst, so mach dir Gedanken darüber, ob du ihm gleich werden kannst. Wenn du einen minderwertigen triffst, so geh in dich und prüfe, ob du ihm nicht gleichst.
Die Gespenster hausen nicht in alten Schlössern, sie stecken in uns selbst.
Der edle Mensch handelt erst, bevor er spricht, und danach spricht er, wie er gehandelt.
Ich frage mich oft, welches der wünschenswertere Typus von beiden ist: der mehr geistige Mensch, für den es nichts Abstoßenderes gibt, als das Uninteressante, oder der mehr gemütliche, für den es schlechtweg nur Anziehendes und Abstoßendes gibt.
Kleider verhüllen den Charakter.
Sieh, auf dem Pfuhl wie schwimmt das zarte Lotosblatt! So bleibt der Reine rein auch an unreiner Statt.
Um zu wissen, ob es einen Gott gibt, verlange ich von Euch nur eins: Macht die Augen auf [...]. Macht eure Augen auf, und ihr werdet einen Gott erkennen und ihn anbeten.
Der rechtschaffene Mensch rechtfertigt sich wenig.
Ein vortrefflicher Charakter wählt immer den Mittelweg.
Jeder schließt von sich auf andere und berücksichtigt nicht, daß es auch anständige Menschen gibt.
Der Edle strebt beim Essen nicht nach Sattsein und in der Wohnung nicht nach Prunk.
Am Jüngsten Tag wird offenbar, wer hier ein guter Pilgrim war.
Wie lange willst du es noch aufschieben, dich der Erfüllung höchster sittlicher Ansprüche für wert zu erachten und in keinem Fall gegen die Vernunft zu verstoßen, die die grundlegende Unterscheidung der Dinge erlaubt?
Zwei Arten von Menschen: Die einen denken, die andern amüsieren sich.
Er war zwar Rationalist, aber hörte doch gerne die Glocken läuten.
Denn der Mensch, der zur schwankenden Zeit auch schwankend gesinnt ist, Der vermehret das Übel und breitet es weiter und weiter; Aber wer fest auf dem Sinne beharrt, der bildet die Welt sich.
Mißtraue den Glattzüngigen, die sich aus allem herauszureden suchen.
Aber das ist auch eben das Schwere, daß unsere bessere Natur sich kräftig durchhalte und den Dämonen nicht mehr Gewalt einräume als billig.