Charakter Sprüche – nachdenklich

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Es gibt zwei Arten von Menschen: Solche, die Bananenschalen auf den Boden werfen, und solche, die sie aufheben.

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Die tiefsten Wasser fließen am leisesten.

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Am sichersten erkennt man den Charakter eines Menschen an der Art, wie er die Leute behandelt, die a) ihm keinen Nutzen erweisen und b) nicht zurückschlagen können.

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Der edle Mensch hilft seinen Mitmenschen, das Gute in ihnen zur Reife zu bringen, nicht aber das Schlechte. Der niedrig Gesinnte tut das Gegenteil.

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Es gibt für den Menschen nur eine Schuld, die, nicht er selbst zu sein. Was vom Menschen, das gilt auch von den Nationen.

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Ja, es ist zugleich mit dem Kunstsinn der sittliche, welcher große Erneuerung erleidet.

Goethe, Italienische Reise, 1786-88, auf der Grundlage der Reisetagebücher überarbeitet 1813-17. Erster Teil, Rom, 20. Dezember 1786

Es ist gut, unbeugsam aus Anlage und nachgiebig aus Überlegung zu sein.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Wie gewöhnliche Speisen durch den Geschmack der Gewürze in besser schmeckende verwandelt werden (…), so wird durch das Feuer des Heiligen Geistes die gewöhnliche Natur des Menschen in eine bessere (…) umgewandelt.

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Edel denken ist schwer, wenn man nur denkt, um Brot zu erwerben.

Rousseau, Bekenntnisse (Confessions), verfasst 1765-70, posthum veröffentlicht 1782-89

Der Charakter eines Menschen und sein Garten lassen erkennen, wie gründlich während der Zeit des Wachstums gejätet worden ist.

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Wie oft möchte man nicht im Leben die Worte des Dichters: "Denn aus Gemeinem ist der Mensch gemacht – !" mit Hervorhebung des drittletzten Wortesderwiederholen!

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Ein Ungesitteter lauert auf das Betragen seines Nebenmenschen; wer aber im Licht wandelt, denkt nichts Böses.

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Das Gute trägt seine Belohnung allein in sich selbst, ebenso wie die Schlechtigkeit ihre eigene Strafe ist.

Boethius, Vom Trost der Philosophie (De consolatione philosophiae), um 524 n. Chr. 4. Buch. Originaltext: Sicut igitur probis probitas ipsa fit praemium, ita improbis nequitia ipsa supplicium est

Der Irrtum ist, Charakter sei, keinen Widerspruch in sich selbst zu dulden.

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Jeder Mensch, auch der schlechteste, hat eine Eigenschaft, die unser Urteil über ihn mildert, uns für seine sonstigen Tugenden milde stimmt.

Detlef, Ein Dokument, 4 Bde., 1876

Ein schlechter Mensch ist gleich einem irdenen Gefäße, leicht zu zerbrechen, schwer wieder zu vereinigen. Ein guter Mensch, wie ein goldenes Gefäß, schwer zu zerbrechen und schnell wieder zu vereinigen.

Narájana, Hitopadêsha (Der freundliche Ratgeber), 9./10. Jhdt. n. Chr. Übersetzt von Max Müller, 1844

Was uns fehlet, das sehen wir nicht allein an uns, sondern auch an andern.

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Ohne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht, in äußerem Glück die Bescheidenheit zu bewahren.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr

Du kehrst wieder zu deiner Veranlagung zurück.

Terenz, Hecyra (Die Schwiegermutter), entstanden um 165 v. Chr

In jedem von uns ist etwas, was verdient, erschossen zu werden.

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Wer aufrecht pflegt einher zu schreiten, Mag leicht zu bösem Fall ausgleiten, Wer aber kriecht auf allen Vieren, Kann nie das Gleichgewicht verlieren.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944