Charakter Sprüche – nachdenklich

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Je mehr ein Mensch in sich gefestigt ist, um so weniger erliegt er den Einflüssen seiner Umwelt.

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Der sittliche Adel eines Menschen bestimmt sich nicht zuletzt darnach, welche Waffen er im Streit auf alle Fälle unbenutzt läßt – auch dann, wenn sie sich ihm von selbst darbieten, ja aufdrängen.

Merian (Hg.), Trotzdem. 366 deutsche Gedanken und Gedichte, Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1926

In die Tiefe musst du steigen, Soll sich dir das Wesen zeigen.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Spruch des Konfuzius, 1795

Was einer nicht sagt, ist oft viel charakteristischer für ihn, als was er sagt.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Wer unter uns hat Nerv und Blut, ein schlagendes Herz, der nicht schon ein und das andere Mal mühsam den sehnlichen Wunsch hinabgedrückt hätte, diesem oder jenem Schurken, Schleicher, dieser oder jener Schmutzseele in seinem Frack einmal alle Ehrentitel an den Kopf zu werfen, die sie verdienen, und sie womöglich zugleich recht gründlich durchzuwamsen?

Krauß (Hg.), Vischer. Aussprüche des Denkers, Dichters und Streiters, um 1900

Willst du die fratzenhafteste Unnatur sehen, so gehe in ein Trauerhaus und betrachte das Gesichterschneiden derjengen, die sich auch dort complimentieren.

Martin, Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, 1868

Man lobt die Rechtschaffenheit, – und läßt sie frieren.

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Der wahre Charakter eines Mannes ist an seinen Vergnügungen zu erkennen.

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Besser ist es, hinkend auf dem rechten Weg zu gehen, als mit einem festen Schritt abseits.

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Wofür ein Mensch empfänglich ist, das charakterisiert ihn, das prägt seine Natur.

Kent, Philosophische Gedanken zur Homöopathie. Aphorismen, Groma Verlag 2004. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Jeder Mensch hat ein wildes Tier in sich; nur wenige wissen es zu zähmen, die meisten lassen ihm den Zügel schießen, sobald die Furcht vor den Gesetzen sie nicht zurückhält.

Friedrich II. (der Große), Briefe. An Voltaire, am 31. Oktober 1760

Wer nach Lust späht ungezügelt, ohne Maß beim Mahl und träge, Schwach an Kräften: den fällt Mara wie der Sturm das Baumgehege.

Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 7. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Der Mann wird gehässig, der sich in seinen Plänen, wenn sie unedel sind, durchschaut sieht.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Es muss einer schon fest im Ton sein, um nicht in die Melodie zu verfallen, die die andern pfeifen.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Es ist zu verwundern, daß solche [niederträchtigen] Menschen nicht im Gefühl ihrer Nichtswürdigkeit augenblicklich verwesen!

Schwab, Schiller's Leben in drei Büchern, 1840. Über die niederträchtige Tat eines damals in Jena angesehenen Mannes

Jede Gabe ist ein Geschenk Gottes, der Charakter aber ein Produkt der eigenen Seele, weshalb Gaben entzücken, Charaktere aber geliebt werden.

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Seid doch, was ihr seid, und die Hefe wird schon vor euch niedersinken!

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Je edler ein Mensch ist und je mehr in ihm der Geist der Liebe lebt, um so mehr nimmt er den Schmerz der Menschheit in die eigene Seele auf und trägt ihn innerlich mit.

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Wer den Schein mehr fürchtet, als er die Wahrheit liebt, nenne sich keinen Charakter!

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Die Vornehmen sind die dauerhaftesten Stützen der Sittenlosigkeit und der Religion.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Niemals zeigt sich die Natur des Menschen bestialischer, als wenn sie zur Ehre der höchsten Ideen ins Wüten gerät.

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