Charakter Sprüche – sprichwort

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Ein Schurke ist oft nur ein Narr.

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Es ist ein alter Spruch: das beste Leichentuch Ist Redlichkeit, sie würzt den Tod mit Wohlgeruch.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Viele Menschen zeichnen sich dadurch aus, daß sie, wo es irgend an einem Scharfrichter fehlt, gern gleich den Dienst versehen.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1840

Fünf Dinge muß man überall unter dem Himmel üben, um wahrhaft zu sein – Höflichkeit, Großzügigkeit, Verläßlichkeit, Beflissenheit, Milde.

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Wie der Mann, so auch sein Gott.

Goethe, J. W., Gedichte. West-östlicher Divan, 1814-1819. Noten und Abhandlungen zu besserem Verständnis des west-östlichen Divans

Wenn ma d'Leut und's Vieh mitanand vergleicht, steigt der Viehpreis.

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Im großen und ganzen hegen Männer von Ehre, welchem Stand und welcher Partei sie angehören, dieselben Ansichten von Pflicht, Treue, Wahrheit, von Sittlichkeit mit einem Wort.

Detlef, Benedikta, 3 Bde., 1876

Wenn sich unedle Naturen endlich entschließen müssen, ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen, so pflegen sie gewöhnlich hinten nach noch ein Extrastückchen ihres Charakters, irgendetwas Gemeines, als unverlangtes Agio dreinzugeben.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Alle Lumpe sind gesellig, zum Erbarmen.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 5: Paränesen und Maximen

Eigen ist's den Menschen, den der fällt, noch ganz zu stürzen.

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Wer erst im Kleinen untreu wird, von dem kann man sich voraussetzen, daß er nach einiger Zeit auch das Große versäumen wird.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Das Raubtier zeigt seine Natur, wenn es Blut, der Mensch, wenn er Geld sieht.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

So ist die Art der Menschen: wer gefallen ist, den treten sie.

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Große Eigenschaften entschuldigen kleine Eigenheiten.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944. 1899

Jeder hat etwas in seiner Natur, das, wenn er es öffentlich ausspräche, Mißfallen erregen müßte.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 3. Bandes 1. Heft, 1821. Eigenes und Angeeignetes in Sprüchen

Das Gemeine kann einer nicht verbergen, und wenn er in Gold gekleidet ist.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Wessen Kleidung nicht in Ordnung ist, dessen Charakter ist es auch nicht.

Heiberg, Dunst aus der Tiefe. Berliner Roman, 2 Bde., 1890

Es liegt in der deutschen Natur, alles Ausländische in seiner Art zu würdigen und sich fremder Eigentümlichkeit zu bequemen.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, 10. Januar 1825

Nicht wahr, du Gute, sagte die Niedertracht zur Dummheit, du bist die einzige, welche einsieht, wie sehr man mir überall Unrecht tut.

Pauly, Aphorismen, 1905

Das Dumme ist und bleibt das Krumme und das Niederträchtige das ewig Mächtige.

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Es gibt Menschen, an denen nichts charakteristisch ist als das.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899