Charakter Sprüche – sprichwort

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Sieht die Welt einen Siegfried-Charakter, so sucht sie gleich nach der Lindenblatt-Stelle.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Gold wird durch Feuer geprüft, der Mensch durch Gold.

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Wenn er auch einmal mit den Bessern ging, Vertrau' dem nicht, der dir als Lump bekannt ist; Schmückt er sich auch mit einem Demantring, Man sieht erst recht, wie schmutzig seine Hand ist.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Es gibt zwei Sorten Ratten: Die hungrigen und satten.

Heine, H., Gedichte. Nachlese. Zeitgedichte. Aus: Die Wanderratten

In jedem Menschen herrscht diejenige Tiernatur, die in ihm meistausgebildet ist.

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Worte sind nichts wert, wenn man sie einem Wolf sagt.

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Alle komischen Charaktere sind tragisch im höchsten Grade.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Gute Eigenschaften tilgen schlechte nie aus, wie Zucker, mit Gift gemischt, das Gift nicht hindert, tödlich zu sein.

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Schmutzigkeit ist alles Niedrigen Wiege.

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Das Wesen eines Volkes ist wie das Wesen einer einzelnen Person: Sein Charakter ist sein Schicksal.

Wassermann, Die Juden von Zirndorf, 1897

Auch wenn ein Hund tausendmal pro Tag zur Kirche ginge, er bleibt doch immer ein Hund.

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Krummes kannst du nur an einer Richtschnur begradigen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 11. Brief. Übers. Internet Originaltext: Nisi ad regulam prava non corriges

Es ist wahrlich eine hassenwerte Sorte von Menschen, die einem seine Dienste vorwirft!

Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr. XX, 71. Übers. Internet Originaltext: Odiosum sane genus hominum officia exprobrantium!

Gewöhnlich lässt der Stil den Charakter deutlich erkennen.

Melanchthon, Über die Leiden der Lehrer (De miseriis paedagogorum), 1533. Übers. Internet Originaltext: Fere mores stilus arguit

Was wertlos ist, halte für teuer, was teuer ist für wertlos: Auf diese Weise wirst du niemandem als gierig oder geizig bekannt.

Pseudo-Cato, Disticha Catonis. 1.29. Übers. Internet Originaltext: Quod vile est carum, quod carum vile putato: sic tu nec cupidus nec avarus nosceris ulli

Schöne Äpfel sind auch wohl sauer.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Rote Äpfel sind auch faul.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Böse Augen sehen nie nichts Gutes.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der Teufel greift die Leute am Bauch an, wo sie am Weichsten sind.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Man liest keine Feigen von Dornhecken.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Wer gerne trägt, dem lädt jedermann auf.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846