Charakter Sprüche – status

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Wer mal so ist, der bleibt auch so.

Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Das steht jedem am besten, was ihm am natürlichsten ist.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. 1,31

Wer keinen Charakter hat, ist kein Mensch, sondern eine Sache.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Dein Charakter ist das Wort, das du der ganzen Welt gibst. Wirst du also deinem Charakter ungetreu, so brichst du der ganzen Welt dein Wort.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1854

Nicht was du bist Ist's, was dich ehrt, Wie du es bist, Bestimmt den Wert.

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Ein Charakter ist wie ein Baum und der gute Ruf wie sein Schatten.

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Besser im Arbeitskittel und rein sein, Als mit dem höchsten Titel gemein sein.

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Der schmutzigste Kerl kann durch seine Anwesenheit glänzen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Sich selber Wort halten schwerer als andern.

Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen, 1783-99. Mai 1799

Ich mag das alte Sprüchlein gern: „In rauer Schale guter Kern.“ So blumig preis’ ich immerhin den Fakt, daß ich unmöglich bin.

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Jeder beliebige Charakter, der beste wie der schlechteste, der unwissendste wie der intelligenteste, kann jeder Gemeinschaft, ja der ganzen Welt aufgeprägt werden, wenn man gewisse Mittel anwendet, die in bedeutendem Maße den Regierenden der Nationen zur Verfügung stehen oder ohne Schwierigkeiten verschafft werden können.

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Er hatte gar keinen Charakter, sondern wenn er einen haben wollte, so mußte er immer erst einen annehmen.

Lichtenberg, Sudelbuch G, 1779-1788. [G 188]

Wann ich ein Amboß bin, so leide ich wie ein Amboß, wann ich aber zum Hammer werde, so schlage ich wieder zu.

Winckler, Zwey Tausend Gutte Gedancken, zusammen gebracht von dem Geübten [i. e. Paul Winckler], 1685

Einigen Leuten stehen ihre Fehler gut, andere sind bei ihren guten Eigenschaften widerwärtig.

Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Der Charakter gilt erst in räumlicher und zeitlicher Entfernung, selten bei seiner Umgebung.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Unverschämtheit stellt […] eine Mißachtung des eigenen guten Rufes um schmählichen Vorteils willen dar.

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Charakter im Großen und Kleinen ist, daß der Mensch demjenigen eine stete Folge gibt, dessen er sich fähig fühlt.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Recht hat jeder eigene Charakter, Der übereinstimmt mit sich selbst.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 1. Akt, 7. Auftritt, Gräfin

Ich bin immer derselbe.

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Wer jeglicher Eigenart ermangelt, ist ein sehr fader Mensch.

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Wer einen Charakter hat, braucht keine Prinzipien.

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