Charakter Sprüche – status

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Sei, der du bist, nicht mehr, nicht weniger, aber der sei!

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Charakter haben und deutsch sein, ist ohne Zweifel gleichbedeutend.

Fichte, Reden an die deutsche Nation, 1808. 12. Rede: Über die Mittel, uns bis zur Erreichung unsers Hauptzwecks aufrecht zu erhalten

Wer die Kehrseiten der Menschen gesehen hat: wie kann der noch stolz sein?

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Ein Mann mit einem starken Charakter hat keinen guten Charakter.

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Dein Charakter soll deine Erscheinung nicht in Frage stellen.

Hesiod, Werke und Tage, um 700 v. Chr

Und wärest du… Und wärest wie Krösus du reich an Besitz Und ein Shakespeare an Geist und Witz, Ein Schlachtengenie wie Napoleon, Ein großer Erfinder wie Edison, Und wärest du einer der sieben Weisen, Ja, würde dich die Welt umkreisen: Fehlt dir Charakter – ohne Zweifel Bist und bleibst du der ärmste Teufel.

Pesendorfer, Mein Spruchbüchlein, 1913

Wer als Eckstein geboren wurde, wird nie ein Rahmkäse werden.

Oesch (Hg.), Spanische Sprichwörter, ausgewählt und gesammelt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Als Bester gelte, der am wenigsten schlimm ist!

Seneca, Von der Gemütsruhe (De tranquillitate animi), etwa 53-54 n. Chr. 7. Kapitel. Übers. Otto Apelt (1923) Originaltext: Pro optimo est minime malus

Dem charaktervollen Menschen ist es eine Ehre, wenn die Menge ihn als einen Sonderling belächelt.

Aachener Kritische Revue, 1891-94

Mancher verkauft seine Gesinnungen so billig – daß die Welt ihn verachtet.

Weiß, So seid Ihr! Zweite Folge, 1909

Charakteristisch für einen Menschen ist das, was ihm selbstverständlich ist.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Die Glaubenssätze der Bourgeoisie, in: Die Weltbühne, 2.10.1928, Nr. 40 (Peter Panter), wieder in: Das Lächeln der Mona Lisa, 1928, auch unter dem Titel: Zehn Glaubenssätze

Du bist, wie du warst.

Lessing, Nathan der Weise, 1779; uraufgeführt 1783. 2. Akt, 1. Auftritt, Nathan

Die gefährlichste Feinde der weiblichen Grazie sind die sogenannten selbständigen Ansichten und das beliebte: "Ich bin nun mal so!"

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Sage mir, wie die Leute mit dir umgeh'n, und ich sage dir, wer du bist.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die verkommenste Existenz ist die eines Menschen, der nicht die Berechtigung hat, ein Schandfleck seiner Familie und ein Auswurf der Gesellschaft zu sein.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). III. Mensch und Nebenmensch

Mancher scheint es für einen eigenartig großen Geniezug zu halten und hält sich noch für einen Charakter, wenn er seine Fehler unbekümmert und rücksichtslos zur Schau stellt.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Könnte man seinen Charakter ändern, man würde sich einen geben, man wäre der Herr der Natur.

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Sei du! Sei gar nichts anderes, nichts Hohes, nichts Tiefes, nichts Glänzendes und nichts Scheinendes, sei nur du selbst!

Merian (Hg.), Trotzdem. 366 deutsche Gedanken und Gedichte, Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1926

Manche Menschen sind nie schäbiger, als wenn sie eine Anwandlung von Noblesse haben.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Wie klein ist der, welcher andere erniedrigen muß, um sich selbst zu erhöhen.

Hillern, Ein Arzt der Seele, 4 Bde., 1869

Der Charakter eines Menschen lässt sich leicht daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können.

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