Charakter Sprüche – weisheit

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Gute Eigenschaften tilgen schlechte nie aus, wie Zucker, mit Gift gemischt, das Gift nicht hindert, tödlich zu sein.

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Charakter ist Gold und Wissen ist Blei – vor Gott.

Langbehn, Der Geist des Ganzen, posthum hg. von B. M. Nissen 1930

Reinheit ist dem Menschen nach der Geburt das Beste.

Spiegel (Übers.), Avesta. Die heiligen Schriften der Parsen, übersetzt von Friedrich Spiegel, 3 Bde., 1852-63

Der allgemeine Glaube, dass Testamente ein Spiegel des menschlichen Charakters sind, ist natürlich falsch.

Plinius der Jüngere, Briefe (Epistulae). Buch VIII, Brief 18: C. Plinius Rufino Suo S. Übers. Internet Originaltext: Falsum est nimirum, quod creditur vulgo, testamenta hominum speculum esse morum

Was tief eingeprägt und angeboren ist, wird durch Kunst und Wissenschaft zwar abgemildert, aber nicht besiegt.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 11. Brief. Übers. Internet Originaltext: Quidquid infixum et ingenitum est lenitur arte, non vincitur

Wohl ist's unmöglich, auszuspähn an jedem Mann Verstand, Gemüth und Sinnesart, bevor er sich In Ämtern und Gesetzen wohlvertraut bewies.

Sophokles, Antigone, ca. 442 v. Chr. V. 175-177. Kreon. Übersetzt von J. J. C. Donner 1842

Offenheit und Einfachheit zieren die Redlichkeit.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 48. Brief. Übers. Internet Originaltext: Aperta decent et simplicia bonitatem

Die Natur empfiehlt uns keine Fehler, sie hat uns unverdorben und frei geschaffen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 94. Brief. Übers. Internet. Originaltext: Nulli nos vitio natura conciliat: illa integros ac liberos genuit.

Unklarheit ist eine Eigenschaft, die durchaus nicht zu einem Stoff an sich gehört.

Poe, Gesammelte Werke, 6 Bde., hg. von Franz Blei, München 1922. Bd. I: Heureka. Ein Gedicht in Prosa. Übers. M. von Baudissin

Die Reinheit der menschlichen Natur aber wird durch zweierlei erreicht: durch Wissen und durch Tugend.

Hugo von Sankt Viktor, Didascalicon de Studio Legendi, um 1127. Liber Primus. Übers. Internet. Originaltext: Integritas vero naturae humanae duobus perficitur, scientia et virtute.

Die Konvenienz, der äußere Anstand, ist die Dezenz der Seele; sie verhüllt die nackte Wahrheit des Gemüts vor den kalten Menschen.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908. Aus: Einige Perlen aus dem reichen Gedankenschatze meiner Mutter. (Anhang)

Allem auf der Welt, dem Größten wie dem Kleinsten, liegt eine einfachste Form zugrunde, die sein Wesen erhält.

Kayssler, Besinnungen, 1921

Bei klaren Wassern unterschätzt man die Tiefe.

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Menschen, Leben und Welt

Als die wichtigsten Charakterfehler erscheinen einem die, welche man momentan nicht hat.

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Moral

In vielen Fällen kann Charakter, der zum Handeln bestimmt, die Wissenschaft ersetzen, welche bloß Einsicht hervorbringt; die untätige Wissenschaft aber nie den wirkenden Charakter.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893

Charakter ist seltener als Verstand.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893

Die Unruhe und die Unzufriedenheit sind allen Menschen angeboren und sind die am schwersten auszurottenden Unvollkommenheiten, deshalb sind sie der Prüfstein für den Grad der Reife des Herzens.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Ausdehnung des Wissens hebt die Beschränkung des Herzens nicht auf.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Es ist das beste, auf gewöhnlichem Wege ein guter Mensch zu werden.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Es gibt wenige Gesichter, die jede Beleuchtung vertragen, und noch weniger Menschen, die allen Verhältnissen gewachsen sind.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

In der Öffentlichkeit wirken die Männer weniger durch ihr Wissen und ihren Intellekt als durch ihren Charakter.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929