Dankbarkeit Sprüche

Sprüche über Dankbarkeit

326 Sprüche in dieser Kategorie

Ein dankbarer Mensch, – von jeder Tugend trägt er im Busen den fruchtbaren Keim.

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Auf nichts ist weniger zu rechnen als auf die Dankbarkeit. Aber die Liebe wirkt nicht um des Dankes willen.

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Glückselig ist der Mann, der sein eigenes Brot ißt. Genieße dein Eigentum in der Freude deines Herzens! Was du nicht hast, erarbeite dir!

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Süß schmeckt die Gabe aus der reichen vollen Hand des Schöpfers, doch bitter aus der des Menschen.

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Es kam ein Lump mir in die Quer Und hielt den alten Felbel her. Obschon er noch gesund und stark, Warf ich ihm dennoch eine Mark Recht freundlich in den Hut hinein. Der Kerl schien Philosoph zu sein. Er sprach mit ernstem Bocksgesicht: »Mein Herr, Sie sehn, ich danke nicht. Das Danken bin ich nicht gewohnt. Ich nehme an, Sie sind gescheit Und fühlen sich genug belohnt Durch Ihre Eitelkeit.«

Busch, W., Gedichte. Kritik des Herzens, 1874

Rechtlichkeit und Dankbarkeit sind unentbehrliche Tugenden, ohne welche die Menschen schlimmer als reißende Tiere sein würden.

Schröder (Hg.), Lichtstrahlen aus Friedrichs des Großen Schriften, gesammelt von Emilie Schröder, 3. vermehrte Auflage 1912 (EA: 1882). An die Marquise du Chatelet, 17. Januar 1739

Wer für alles gleich Dank begehrt, Der ist selten des Dankes wert.

Trojan, J., Gedichte. 1912

Dank fordern für längst erwiesene Dienste? … Erpressung! …

Weiß, So seid Ihr! Zweite Folge, 1909

Nicht erwarteter Dank macht verlegen; man schämt sich im Innern, die Person verkannt zu haben.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Betrachte man doch nicht das Verlorne, sondern das Empfangene, das niemand schuldig war zu geben [...].

Gotthelf, Die Wassernot im Emmental am 13. August 1837, entstanden ab 1838, Erstdruck 1852

Täglich will ich danken für das, was ich empfangen habe, was ich vor Tausenden genieße; immer dankbarer zu werden, soll mein erstes Bestreben sein!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Nicht bloß dem mußt du dankbar sein, der dir Gutes thut, sondern auch dem, der dich mit Bösem verschont.

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In der Dankbarkeit aber steht der Verpflichtete um eine Stufe niedriger als sein Wohltäter.

Kant, Die Metaphysik der Sitten, 1797. Zweiter Teil. Metaphysische Anfangsgründe der Tugendlehre

Einen dankbaren Menschen erfreut die empfangene Wohltat immer, einen undankbaren nur einmal.

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Die Dankbarkeit ist die Tugend der Nachwelt.

Fischer, Akademische Reden, 1862

Danke für jede Gabe, – so wird dir jede zum Segen!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Ich lege meinen Kopf in deinen Schoß, aus welchem ich hervorgegangen bin, und danke dir für mein Leben. Dein Kind.

Modersohn-Becker, Briefe. An ihre Mutter, am 19. Januar 1906

Jenem Stück Bindfaden Bindfaden, an den ich denke, Kurz warst du, und lang ist's her. Ohne dich wäre das so schwer Und so hoffnungslos gewesen. Auf der Straße von mir aufgelesen, Halfst du mir, Mir und meiner Frau. – Wir danken dir, Ich und meine Frau. Bindfaden, du dünne Kleinigkeit Wurdest mir zum Tau. – Damals war Hungerszeit; Und ich hätte ohne dich in jener Nacht Den Kartoffelsack nicht heimgebracht.

Ringelnatz, J., Gedichte. 103 Gedichte, 1933

Unter Dankbarkeit versteht man gemeinhin die Bereitwilligkeit, lebenslänglich Salbe aufzuschmieren, weil man einmal Läuse gehabt hat.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). III. Mensch und Nebenmensch

Wenn Gott du wolltest Dank für jede Lust erst sagen, Du fändest gar nicht Zeit, noch über Weh zu klagen.

Rückert, Gedichte. Wanderungen. Aus: Angereihte Perlen

Die Geschichte der Prämienausteilung, die ich auf alle mögliche Weise versuche, spricht nicht für dieselben.

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