Dankbarkeit Sprüche
Sprüche über Dankbarkeit
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Der Kranke »Oft zu sterben wünscht ich mir ... Und wie dankbar bin ich doch, daß ich leb und leide noch im gesetzten Nun und Hier. Bleibt mir doch damit noch Zeit, abzubauen manch Gebrest, komm ich nimmer auch zum Rest, werd ich besser doch bereit. Wenn ich jetzt nicht wirken kann, helf ich also doch dem Mir, das dereinst nach Nun und Hier wirken wird im Dort und Dann.«
Du Wesen aller Wesen! Dich hab ich nach der Geburt meines einzigen Sohnes gebeten, daß du dem selben an Geistesstärke zulegen möchtest, was ich aus Mangel an Unterricht nicht erreichen konnte, und du hast mich erhört.
Zwischen Himmel und Erde Aus der Wüste aufgerichtet – Strebt mein Leben in die Sterne, Hat sich kühn ein Reich erdichtet, Das sich dehnt zur fernsten Ferne. Laut ruf ich des Himmels Kunde, Durch der Erde weite Hallen, Denn ich fühle mich im Bunde Mit des Weltalls Wundern allen. Fühl mich selber als ein Wunder: Bald beschenkt und bald ein Schenker, Fliegend auf und tauchend unter … … Herr, bleib meines Lebens Lenker!
Dank Wenn die Welt in Blüten steht, und dich ruft der Tod: schicke noch ein Dankgebet in dein Abendrot! Sieh, es war doch schön allhier im lebendigen Sein, auf der Erde Jagdrevier und im Kämmerlein. Ging's dir auch nicht immer gut, schlechter oft als schlecht, blieb dir doch ein froher Mut treu, sogar als Knecht. Stiegst hinab und stiegst hinauf, sahst so Nacht und Licht: gibt's denn einen Lebenslauf, dem's an nichts gebricht? Als du garnichts mehr gehofft, dunkler ward dein Sein, hüllte heiße Lieb dich oft in Vergessen ein. Und als heiße Liebe dann endete in Leid, schwang dein Herz sich himmelan und dein Blick war weit. Schmerz und Lust, sie alle zwei blühten auf im Licht, machten Duft der Seele frei – mehr bedarf's ja nicht. Wenn dieWelt in Blüten steht und dich ruft der Tod, schick' noch still ein Dankgebet in dein Abendrot!
Wir danken nie mit größerer Innigkeit, als wenn wir neue Gunst erwarten.
Rechne sicher auf die Freundschaft, Wenn dir Dankbarkeit den Freund schafft.
Je älter ich werde, desto tiefer empfinde ich, alles ist Glück und Gnade, das Kleine so gut wie das Große.
Keinem muß man unangemessenen Dank schuldig sein, auch dem Besten nicht, wenn man mit sich selbst zufrieden bleiben will.
Für ein Herz, das sich der Dankbarkeit nicht entschlagen kann, ist es das größte Mißgeschick, Menschen verpflichtet zu sein, die es verachten muß.
Die Menschen, die du liebst, und die dich wieder lieben, Bewahr' dir Gott für Armut und vor Neid; Die schwerste Tugend auszuüben Ist die Dankbarkeit!
Abschied an den Leser Wenn du von allem dem, was diese Blätter füllt, Mein Leser, nichts des Dankes wert gefunden: So sei mir wenigstens für das verbunden, Was ich zurück behielt.
Danke deinem himmlischen Vater, dass auf deinem Lebenswege so mancher Wegzeiger steht. Und ist er auch aus hartem Holz gezimmert: genug, wenn er dich vor dem Verirren bewahrt.
Glückliche Tage – nicht weinen, weil sie vorüber, sondern lächeln, dass sie gewesen.
Fehlt der Gabe gleich das Neue, Sie das Alte nicht veraltet, Wie Verehrung, Lieb’ und Treue Immer frisch im Busen waltet. Sei auch noch so viel bezeichnet, Was man fürchtet, was begehrt, Nur weil es dem Dank sich eignet, Ist das Leben schätzenswert.
Der ist der Glücklichste und der unbedingt sichere Herr seiner selbst, der dem morgenden Tag ohne Bangen entgegensieht.