Dankbarkeit Sprüche – glück

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Wie glücklich! Du führtest einem heil'gen Amt Auf schönen Pfaden mich entgegen Und hast die Kraft in mir entflammt Und gossest auf mich deinen Segen, Und machtest sanft und leicht mein Joch: O Gott, wie glücklich bin ich doch! Der Friede wohn in meinem Haus, Es geht mich leuchtendem Gefieder Ein heit'rer Engel ein und aus, Erzählt mir Märchen, singt mir Lieder Und schenkt mir gold'ne Träume noch: O Gott, wie glücklich bin ich doch! Und einer heil'gen Flamme gleich, Die auf dem goldnen Leuchter glühet, Ist sie, die treu und anmutreich Sich liebend nun um mich bemühet Je länger um so lieber noch: O Gott, wie glücklich bin ich doch! Es spielt um mich ein holdes Kind, Es grüßen helle Augensterne, Die Tage fliehen wie der Wind, Und von der Zukunft träum' ich gerne; Mein Kind, ein Mann! erleb' ich's noch? O Gott, wie glücklich bin ich doch! Wohl weiß auch ich, was Trübsal heißt, Und hab's bei früher Zeit erfahren; Doch in dem Kampf erstarkt der Geist, Und die Geduld wächst mit den Jahren, Und Hoffnung bleibt am Grabe noch: O Gott, wie glücklich bin ich doch!

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Gib einem dankbaren Menschen mehr als er verlangt.

Oesch (Hg.), Portugiesische Sprichwörter, ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Der Teufel ist nur sich selber dankbar.

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Je älter ich werde, desto tiefer empfinde ich, alles ist Glück und Gnade, das Kleine so gut wie das Große.

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Dank ist eine seltene Gabe des selten gütigen Schicksals; aber an den steilen Höhen des Geschäftslebens, in seinen Morästen und Einöden muß man nie nach ihr botanisieren, sonst bringt man nur wunde Füße und fruchtlosen Schweiß mit nach Hause.

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Keinem muß man unangemessenen Dank schuldig sein, auch dem Besten nicht, wenn man mit sich selbst zufrieden bleiben will.

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Für ein Herz, das sich der Dankbarkeit nicht entschlagen kann, ist es das größte Mißgeschick, Menschen verpflichtet zu sein, die es verachten muß.

Jacobs (Hg.), Auswahl aus den Papieren eines Unbekannten, 3 Bde., 1818-22

Ich weiß nicht, was so beseligt, als die Dankbarkeit eines Kindes, eines kleinen Kindes, dem man unerwartet eine Freude gemacht hat, und das sein Glück in einem strahlenden Blick ausspricht.

Pauly, Aphorismen, 1905

Dankbarkeit: man gibt mehr, als man bekommen hat.

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Glückliche Tage – nicht weinen, weil sie vorüber, sondern lächeln, dass sie gewesen.

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Gib Gott, bitt' Gott, dank' Gott!

Inschrift. Auf einer Gedenkmünze von 1551

Der ist der Glücklichste und der unbedingt sichere Herr seiner selbst, der dem morgenden Tag ohne Bangen entgegensieht.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 12. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Ille beatissimus est et securus sui possessor qui crastinum sine sollicitudine expectat

Undankbar ist, wer eine Wohltat ohne Zinsen erwidert.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 81. Brief. Übers. Internet Originaltext: Ingratus est qui beneficium reddit sine usura.

Ich bin dankbar, nicht weil es nützt, sondern weil es Vergnügen bereitet.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 81. Brief. Übers. Internet Originaltext: Gratus sum non quia expedit, sed quia iuvat.

Niemals wirst du dankbar sein, wenn du es nicht sofort bist.

Seneca, Von den Wohltaten (De Beneficiis). II, 35. Übers. Internet Originaltext: Numquam eris gratum, nisi statim es

Der gewöhnliche Mensch ist nicht dankbar.

Keiter, Lebenssprüche und Zeitbetrachtungen, 1910

Danken heißt sich freuen.

Steinmüller, Die Rhapsodien von der Freude, o.J. (um 1920)

Man muß für schöne, liebe, frühlingsmäßige Momente in diesen üblen Zeiten dankbar sein.

Presber, Der guten Frauen allerschönster Kranz und andere heitere Geschichten, 1944

Es ist schwer einzusehen, warum wir überschwänglich dankbar sein sollen für etwas, das wir nicht wollen, solange uns das, was wir wollen, vorenthalten wird.

Matthewman, Rips and Raps, 1903. Übers. Internet

Wer dankbar ist, fürchtet das Nehmen.

Baer-Oberdorf, Wetterleuchten. Aphorismen, 1909

Die Dankbarkeit ist eine Tugend, die vor empfangener Wohltat sich geräuschvoll ankündigt, um nach Erfüllung ihrer Wünsche meist geräuschlos zu verschwinden.

Dechent, Was mich das Leben gelehrt, 1927