Dankbarkeit Sprüche – glück

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Glückselig ist der Mann, der sein eigenes Brot ißt. Genieße dein Eigentum in der Freude deines Herzens! Was du nicht hast, erarbeite dir!

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Es kam ein Lump mir in die Quer Und hielt den alten Felbel her. Obschon er noch gesund und stark, Warf ich ihm dennoch eine Mark Recht freundlich in den Hut hinein. Der Kerl schien Philosoph zu sein. Er sprach mit ernstem Bocksgesicht: »Mein Herr, Sie sehn, ich danke nicht. Das Danken bin ich nicht gewohnt. Ich nehme an, Sie sind gescheit Und fühlen sich genug belohnt Durch Ihre Eitelkeit.«

Busch, W., Gedichte. Kritik des Herzens, 1874

Täglich will ich danken für das, was ich empfangen habe, was ich vor Tausenden genieße; immer dankbarer zu werden, soll mein erstes Bestreben sein!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Einen dankbaren Menschen erfreut die empfangene Wohltat immer, einen undankbaren nur einmal.

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Danke für jede Gabe, – so wird dir jede zum Segen!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Unter Dankbarkeit versteht man gemeinhin die Bereitwilligkeit, lebenslänglich Salbe aufzuschmieren, weil man einmal Läuse gehabt hat.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). III. Mensch und Nebenmensch

Wenn Gott du wolltest Dank für jede Lust erst sagen, Du fändest gar nicht Zeit, noch über Weh zu klagen.

Rückert, Gedichte. Wanderungen. Aus: Angereihte Perlen

Dank ist Lust an der Gab’ und größere Lust noch am Geber.

Lavater, Taschenbüchlein für Weise, 1789. [10]

In Frieden lebt der Mensch, der Gutes mit Gutem vergilt und, so viel an ihm liegt, niemanden schädigen will.

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Ich hasse jeden, dessen Dankbarkeit erlischt.

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Die Dankbarkeit ist eine Last, und jede Last will abgeschüttelt sein.

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Dankbarkeit kommt da niemals, wo man einem alle Tage Wohltaten vorhält. Sie ist eine gar wunderliche Pflanze; sobald man ihren Wachstum erzwingen will, verdorret sie.

Keller (Hg.), Ein Gotthelf-Wort für jeden Tag. Ausgewählt und zusammengestellt von Helene Keller, Bern 1935

Und hat der Herbststurm mich verschlagen, War nicht des Lenzes Sonne mein? Und kommt der Frost in rauhen Tagen, Soll ich dem Mai nicht dankbar sein?

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Wie glücklich fühltest du dich, wüsstest du, wie vielen Gefahren du heute entronnen!

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Die freien Menschen allein sind gegeneinander höchst dankbar.

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Besitzt man erst einmal die beste Kraft aller Kräfte: Dank auszuteilen sogar den Widerständen, die uns ja nur erzogen haben, so ist das Spiel gewonnen! Was von nun ab unser Innenreich trüben will, ist machtlos.

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Dankbarkeit ist der Maßstab für die Kultur des Herzens.

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Weltweisheit Es klingt ein Lied vom Himmel nieder So wunderlieb, so klar, so rein, Und deine Seele singts ihm wieder; Sie will dem Himmel dankbar sein. Die andern lauschen rings im Kreise; Dann siehst du, daß sie lächelnd weitergehn. Sie sind zu klug, sie sind zu weise, Um das, was dich beseligt, zu verstehn. Es kommt ein Strahl vom Himmel nieder; Er leuchtet in dein Herz hinein, Und dieses strahlt in andern wieder; Es will dem Himmel dankbar sein. Doch diese andern stehn im Kreise Und lächeln über dich, das große Kind. Sie sind zu klug, sie sind zu weise Und drum für das, was dich beseligt, blind. Und käm der Himmel selbst hernieder, Um dankbar dann auch dir zu sein, Und füllte alle deine Lieder Mit seinem ganzen Sonnenschein, Die andern ständen rings im Kreise Und fiel das Lächeln ihnen wohl nun schwer, Sie blieben doch so klug, so weise Für das, was dich beseligt, wie vorher.

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Willst du Dankbarkeit, so kauf dir einen Hund.

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Laß der Menschen Dankbarkeit Immerhin dir sein entbehrlich, Mit dem Wort sind sie bereit, Doch die That ist gar beschwerlich. Nur wo Gab' und Dankeszoll Stets sich in einander ranken, Sprossen, gleicher Blüthen voll, Nur die Liebe weiß zu danken.

Roquette, O., Gedichte. Aus: Von Tag zu Tage, 1880. Originaltext

Sei nicht dumm Kurzen Sommer blüht die Blume, Denn das Schöne währt nicht lang, Schwach Gedächtnis bleibt vom Ruhme, Jubel schwindet und Gesang. Blumen welken, Mädchen altern, Folgsam ewigem Gesetz, Jugend bannt man nicht mit Psaltern, Und die Dauer bleibt Geschwätz. Deshalb wollen wir zur Neige Schlürfen jeden Augenblick; Blau der Himmel, grün die Zweige, Sei nicht dumm und preis das Glück!

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