Dankbarkeit Sprüche – glück
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Die Menschen sind nie so dankbar auch gegen die kleinste Wohltat, als wenn sie von eben der Hand kommt, die alle Macht ihnen zu schaden hat, von der sie nur Stolz, Vernachlässigung, Härte erwarten.
Wenn einer einen blütenreichen Frühling und einen satten Herbst erlebt, so muß er sich doch eingestehen, daß es schön ist, Mensch zu sein.
Mir ist jede Stunde wohl gewesen, wo mir wohl sein konnte.
Klage nicht, daß dir im Leben Ward vereitelt manches Hoffen. Hat, was du gefürchtet eben, Doch auch meist dich nicht betroffen.
Die Dankbarkeit ist ein Laster, das man ertragen muß!
Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.
Die Wohltat ist eine stattliche Pflanze, ihre seltenste Blüte ist Dankbarkeit.
Wenn's Euch mit dem und jenem wirklich Ernst ist, und es Dir so recht durch Mark und Bein geht, so lasse Du's durchgehen, und danke Gott dafür, und sage niemanden davon.
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer.
Ich glaube fest, daß jede Blume sich an der Luft, die sie atmet, erfreut.
Tausendfach wird dem gegeben, tausendfach das Glück erneut, wer sich jeden Tag im Leben dankbar seiner Gaben freut.
Die Dankbarkeit ist vor allen anderen Tugenden am meisten zu loben.
So oft ich einen hohen Grad von Dankbarkeit in einem Armen finde, bin ich davon überzeugt, er wäre ebenso freigebig, wenn er reich wäre.
Dankbarkeit ist unserer unvollkommenen Natur eine Last, und wir sind nur allzu bereit, uns ihrer zu entledigen oder sie uns so leicht wie möglich zu machen.
Es kann kein Mensch dem andern etwas vollkommen recht machen, aber dankbar kann man doch sein. Und Dank ist ein Boden, auf dem die Freude gedeiht.
Man kann mit Zeus an Glückseligkeit wetteifern, wenn man Gerstenbrot und Wasser hat.
Es sind nicht viele, bei denen die Dankbarkeit länger dauert als die Gabe; häufiger ist's, dass das Geschenkte nicht länger in der Seele bleibt, als im Gebrauch.
Menschen sind in dem gleichen Maße dankbar, als sie rachgierig sind.
Jene, welche sich der Pflichten der Dankbarkeit entledigen, müssen sich deshalb nicht schmeicheln, dankbar zu sein.
Dankbarkeit ist ein göttliches Gefühl, sie erfüllet das Herz, aber nicht bis zum Zerspringen, sie erwärmt es, aber nicht bis zum Fieber wie andere Gefühle.
Ein dankbarer Mensch, – von jeder Tugend trägt er im Busen den fruchtbaren Keim.