Dankbarkeit Sprüche – klassisch
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Ich weiß wohl, daß man dem das Mögliche nicht dankt, von dem man das Unmögliche gefordert hat.
Leider läßt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken, und ebensowenig darf sie an eine unmittelbare Wiedervergeltung denken.
Wir sind für nichts so dankbar wie für Dankbarkeit.
Dankbarkeit gegen sein Volk ist die erste Tugend eines Monarchen.
Das Undankbarste, weil Unklügste, was es gibt, ist Dank erwarten oder verlangen.
Wem andere Dank schulden, der hat einen schönen Schatz.
Wer für die Ähre dankt, der bekommt eine Garbe.
Trüge der Urheber eines großen Werkes nicht den Lohn in seiner eigenen Seele, der Dank der Welt würde nie zu hohen Unternehmungen ermutigen.
Es ist mit der Dankbarkeit wie mit der Redlichkeit der Kaufleute: sie hält den Handel aufrecht. Wir bezahlen nicht, weil es gerecht ist, sondern um leichter Leute zu finden, die uns borgen.
Gottesdienst Sieh! keinen Tropfen Wasser schluckt das Huhn, Ohn' einen Blick zum Himmel aufzutun; Und ohne vor anbetend sich zum Staube Geneigt zu haben, pickt kein Korn die Taube. Was sie bewußtlos tun, tu du's bewußt; Daß du vor ihnen dich nicht schämen mußt.
Wenn du Wasser trinkst, denk an die Quelle!
Wer dir einen Tropfen Wasser schenkt, den lohne mit einem nie versiegenden Born.
Des Herren Wein ist der Dank des Mundschenks.
Dankbarkeit ist eine Pflicht, die erfüllt werden sollte, die aber zu erwarten keiner das Recht hat.
Denke nicht an den notwendigen Besitz der dir fehlenden Güter, vielmehr an das, was jetzt noch für dich da ist, und wähle dir unter den vorhandenen Gütern die schätzbarsten aus und erinnere dich, welche Anstrengungen du ihrethalben machen würdest, um sie zu erlangen, wenn sie dir fehlten.
Seid in ihm verwurzelt und gegründet und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und seid reichlich dankbar.
Dankbarkeit ist der Himmel selber, und es könnte kein Himmel sein, gäbe es die Dankbarkeit nicht.
Dankbarkeit ist eine schöne Tugend, zieret das Alter und die Jugend; wen man undankbar nennen kann, dem hängen aller Laster an.
Erlittene Übeltaten meißeln wir in Marmor. Empfangene Wohltaten schreiben wir in Sand.
Dankbarkeit gehört zu den Schulden, die jeder Mensch hat, aber nur die wenigsten tragen sie ab.
Alle Weisheit dieser Welt läßt sich in zwei Zeilen sagen: was für dich getan wird – laß es zu. Was du selbst tun mußt – sorge dafür, daß du es tust.