Dankbarkeit Sprüche – klassisch

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In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer.

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Wer dankt, bekommt immer mehr zum Danken.

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Vor dem Baum, der Schatten wirft, soll man sich verneigen.

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Man darf wohl eine Bitte abweisen, aber nimmermehr darf man einen Dank abweisen (oder, was das Selbe ist, ihn kalt und konventionell annehmen).

Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile, 1881

Gegenseitigkeit A. macht dem B. einen Besuch, Um höflichst sich zu bedanken, Daß jener ihm widmet' ein Buch, Wozu er ihm stahl die Gedanken.

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Wie schnell der Dank der Menschen doch verweht Und Undank wird [...]!

Sophokles, Ajax (auch Aias oder Rasender Ajax), ca. 449 v. Chr. Teukros, übersetzt von Wilhelm Jordan 1862

Die Dankbarkeit ist vor allen anderen Tugenden am meisten zu loben.

Boccaccio, Das Dekameron (Il decamerone), Novellensammlung, entstanden 1348-53; Erstdruck 1470

So oft ich einen hohen Grad von Dankbarkeit in einem Armen finde, bin ich davon überzeugt, er wäre ebenso freigebig, wenn er reich wäre.

Pope, Gedanken über verschiedene Gegenstände (Thoughts on Various Subjects), gemeinsam mit Jonathan Swift verfasst

Sei wohltätig gegen jedermann als ein Blinder und empfange eine Wohltat als ein Sehender.

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Man kann mit Zeus an Glückseligkeit wetteifern, wenn man Gerstenbrot und Wasser hat.

Nestle, Die Nachsokratiker, 2 Bde., 1923. Aus unbestimmten Schriften [102]

Ein dankbarer Mensch, – von jeder Tugend trägt er im Busen den fruchtbaren Keim.

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Süß schmeckt die Gabe aus der reichen vollen Hand des Schöpfers, doch bitter aus der des Menschen.

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Es kam ein Lump mir in die Quer Und hielt den alten Felbel her. Obschon er noch gesund und stark, Warf ich ihm dennoch eine Mark Recht freundlich in den Hut hinein. Der Kerl schien Philosoph zu sein. Er sprach mit ernstem Bocksgesicht: »Mein Herr, Sie sehn, ich danke nicht. Das Danken bin ich nicht gewohnt. Ich nehme an, Sie sind gescheit Und fühlen sich genug belohnt Durch Ihre Eitelkeit.«

Busch, W., Gedichte. Kritik des Herzens, 1874

Rechtlichkeit und Dankbarkeit sind unentbehrliche Tugenden, ohne welche die Menschen schlimmer als reißende Tiere sein würden.

Schröder (Hg.), Lichtstrahlen aus Friedrichs des Großen Schriften, gesammelt von Emilie Schröder, 3. vermehrte Auflage 1912 (EA: 1882). An die Marquise du Chatelet, 17. Januar 1739

Täglich will ich danken für das, was ich empfangen habe, was ich vor Tausenden genieße; immer dankbarer zu werden, soll mein erstes Bestreben sein!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Nicht bloß dem mußt du dankbar sein, der dir Gutes thut, sondern auch dem, der dich mit Bösem verschont.

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Einen dankbaren Menschen erfreut die empfangene Wohltat immer, einen undankbaren nur einmal.

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Die Dankbarkeit ist die Tugend der Nachwelt.

Fischer, Akademische Reden, 1862

Wenn Gott du wolltest Dank für jede Lust erst sagen, Du fändest gar nicht Zeit, noch über Weh zu klagen.

Rückert, Gedichte. Wanderungen. Aus: Angereihte Perlen

Dankbarkeit ist nicht nur die größte aller Tugenden, sondern auch die Mutter von allen.

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Ein jeder rühmt die Dankbarkeit, Und in der That läßt man sie selten blicken: Wie ehrerbietig kann die Welt sich vor dir bücken, Bis du dich zeigst zu ihrem Dienst bereit: Doch, nach dem allgemeinen Lauf, Hört die Erkenntlichkeit auch mit der Wohltat auf. Ja, mancher wird sich deiner schämen: Er will bei dir in keinen Schulden stehn, Ob er sich gleich im Unglück nicht entsehn, Die Hilfe von dir anzunehmen.

Deshoulières, Verschiedene Betrachtungen (Réflexions diverses)