Dankbarkeit Sprüche – klassisch
89 Sprüche gefunden
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer.
Wer dankt, bekommt immer mehr zum Danken.
Vor dem Baum, der Schatten wirft, soll man sich verneigen.
Man darf wohl eine Bitte abweisen, aber nimmermehr darf man einen Dank abweisen (oder, was das Selbe ist, ihn kalt und konventionell annehmen).
Gegenseitigkeit A. macht dem B. einen Besuch, Um höflichst sich zu bedanken, Daß jener ihm widmet' ein Buch, Wozu er ihm stahl die Gedanken.
Wie schnell der Dank der Menschen doch verweht Und Undank wird [...]!
Die Dankbarkeit ist vor allen anderen Tugenden am meisten zu loben.
So oft ich einen hohen Grad von Dankbarkeit in einem Armen finde, bin ich davon überzeugt, er wäre ebenso freigebig, wenn er reich wäre.
Sei wohltätig gegen jedermann als ein Blinder und empfange eine Wohltat als ein Sehender.
Man kann mit Zeus an Glückseligkeit wetteifern, wenn man Gerstenbrot und Wasser hat.
Ein dankbarer Mensch, – von jeder Tugend trägt er im Busen den fruchtbaren Keim.
Süß schmeckt die Gabe aus der reichen vollen Hand des Schöpfers, doch bitter aus der des Menschen.
Es kam ein Lump mir in die Quer Und hielt den alten Felbel her. Obschon er noch gesund und stark, Warf ich ihm dennoch eine Mark Recht freundlich in den Hut hinein. Der Kerl schien Philosoph zu sein. Er sprach mit ernstem Bocksgesicht: »Mein Herr, Sie sehn, ich danke nicht. Das Danken bin ich nicht gewohnt. Ich nehme an, Sie sind gescheit Und fühlen sich genug belohnt Durch Ihre Eitelkeit.«
Rechtlichkeit und Dankbarkeit sind unentbehrliche Tugenden, ohne welche die Menschen schlimmer als reißende Tiere sein würden.
Täglich will ich danken für das, was ich empfangen habe, was ich vor Tausenden genieße; immer dankbarer zu werden, soll mein erstes Bestreben sein!
Nicht bloß dem mußt du dankbar sein, der dir Gutes thut, sondern auch dem, der dich mit Bösem verschont.
Einen dankbaren Menschen erfreut die empfangene Wohltat immer, einen undankbaren nur einmal.
Die Dankbarkeit ist die Tugend der Nachwelt.
Wenn Gott du wolltest Dank für jede Lust erst sagen, Du fändest gar nicht Zeit, noch über Weh zu klagen.
Dankbarkeit ist nicht nur die größte aller Tugenden, sondern auch die Mutter von allen.
Ein jeder rühmt die Dankbarkeit, Und in der That läßt man sie selten blicken: Wie ehrerbietig kann die Welt sich vor dir bücken, Bis du dich zeigst zu ihrem Dienst bereit: Doch, nach dem allgemeinen Lauf, Hört die Erkenntlichkeit auch mit der Wohltat auf. Ja, mancher wird sich deiner schämen: Er will bei dir in keinen Schulden stehn, Ob er sich gleich im Unglück nicht entsehn, Die Hilfe von dir anzunehmen.