Ehe Sprüche

Sprüche über Ehe

1017 Sprüche in dieser Kategorie

Adam muß eine Eva han, auf sie zu schieben, was er getan.

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Schöne Mädchen geben ihren einst schlecht behandelten Liebhabern oft durch häßliche oder unwürdige Ehemänner eine zwar späte, aber ausreichende Genugtuung.

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Ich danke Dir mein Wohl, mein Glück in diesem Leben. Ich war wohl klug, daß ich Dich fand; Doch ich fand nicht. Gott hat Dich mir gegeben; So segnet keine andre Hand.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Aus: An Frau Rebekka; bei der silbernen Hochzeit, den 15. März 1797

Wen Gott strafen will, dem schenkt er eine geltungsbedürftige Frau.

Lavater, Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe, 1775-78

Was sich haben soll, das kriegt sich auch.

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VI. Das Muster der Ehen Ein rares Beispiel will ich singen, Wobei die Welt erstaunen wird. Daß alle Ehen Zwietracht bringen, Glaubt jeder, aber jeder irrt. Ich sah das Muster aller Ehen, Still, wie die stillste Sommernacht. O! daß sie keiner möge sehen, Der mich zum frechen Lügner macht! Und gleichwohl war die Frau kein Engel, Und der Gemahl kein Heiliger; Es hatte jedes seine Mängel. Denn niemand ist von allen leer. Doch sollte mich ein Spötter fragen, Wie diese Wunder möglich sind? Der lasse sich zur Antwort sagen: Der Mann war taub, die Frau war blind.

Lessing, G. E., Fabeln. Fabeln und Erzählungen, Ausgabe 1771

Eine Ehe ohne Würze kleiner Misshelligkeiten wäre fast sowas, wie ein Gedicht ohne R.

Lichtenberg, Sudelbuch L, 1796-1799. [L 473]

Die meisten Ehekriege [kommen] nicht davon, daß man die Wahrheit der Person sagt, sondern daß man sie, unbekümmert um jede Zeit, sogleich sagt.

Jean Paul, Bemerkungen über den Menschen, 1803-1817. August 1811

Es genügt in der Liebe, durch liebenswürdige Eigenschaften, durch Reize zu gefallen. Aber in der Ehe muß man einander lieben, um glücklich zu sein, oder wenigstens zueinander passende Fehler haben.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Ralf, dem sein Weib ganz mörderisch durch ihr Gekreisch die Ohren plagte, sah ein Sirenenbild und sagte: "Mir wär es lieber oben Fisch."

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Die Ehe fo(r)dert Heiterkeit.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Viertes Bruchstück. Viertes Kapitel. Erziehung der Mädchen. § 99

Falsche Liebe fürchtet die Ehe, echte sucht sie.

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Wer in den Ehestand geht, der geht in ein Kloster voller Anfechtungen.

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Wer nicht liebt Weib, Wein und Gesang, Der bleibt ein Narr sein Lebelang!

Voß, J. H., Gedichte. Aus: An Luther, 4. März 1777. Das Zitat wird oft wohl fälschlich Martin Luther zugeschrieben

Das Einzige, was die Ehe heiligen kann, ist Liebe und die einzig echte Ehe ist die, die von Liebe geheiligt ist.

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Ehen werden im Himmel g'schlossen, darum erfordert dieser Stand auch meistens überirdische Geduld.

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Und für die speziellen Fähigkeiten eines bestimmten Mannes gibt es nur einen bestimmten weiblichen Scharfblick, der erkennt, wie und wann diese Fähigkeiten zur besten Entfaltung gelangen können. Weib und Mann sind wie Auge und Hand in einer wahren Ehe.

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Die Ehe ist und bleibt die wichtigste Entdeckungsreise die der Mensch unternehmen kann.

Kierkegaard, Stadien auf dem Lebensweg (Stadier paa Livets Vei), 1845 (Pseudonym: Hilarius Buchbinder). Übersetzt von Christoph Schrempf und Wolfgang Pfleiderer, 1914

Wärst du ein wenig minder Frau von Ehre, und rissest mir dafür die Ohren nicht mit deinen ew'gen Zänkereien ab.

Kleist, Amphitryon, 1807. 1. Akt, 5. Szene. Merkur

Eilf Ehstandsjahr' erschöpfen das Gespräch.

Kleist, Amphitryon, 1807. 1. Akt, 5. Szene. Merkur. Originaltext

Nur ein Mann kann glauben, daß das Glück einer Frau darin liegt, dem Mann zu dienen und zu gefallen.

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