Ehe Sprüche – hochzeit
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Liebe und Ehe sind voll Honig und Wehe.
Ah meine Tochter, wenn du alle Schwierigkeiten der Ehe kenntest, würdest du keinen Mann nehmen. Ah meine Tochter, wenn du alle Vergnügungen der Ehe kenntest, hättest du schon längst einen Mann genommen.
Ich fürchte nichts … Ich erhoffe nichts … [ich bin verheiratet]
Das Interesse hält den Ehestand nicht mehr zusammen, sondern nur Liebe und Freundschaft.
Glücklich, wem der Gattin Treue Rein und keusch das Haus bewahrt.
Wir haben geglaubt, das Band, das bei uns die Ehegatten aneinander bindet, fester zu knüpfen, indem wir jede Möglichkeit, es zu lösen, beseitigten; aber in demselben Maße, wie der Zwang sich gesteigert hat, hat sich die freiwillige Bindung durch die Zuneigung gelockert.
Die Ehe ist den Preis nicht wert, den sie kostet. Es ist an der Zeit, dieser Einrichtung keine Opfer mehr zu bringen und ein größeres Anlagekapital an Glück der gesellschaftlichen Ordnung anzuvertrauen, indem wir unsere Sitten und Einrichtungen unserem Klima anpassen.
Ein Schriftsteller, sagte Diderot, kann eine Geliebte haben, die Bücher schreibt, aber seine Frau muß Hemden nähen können.
Die Frau muss gehorchen, es sei denn, der Mann unterwerfe sich ihren Befehlen, denn das Paar braucht ein Haupt.
Ach, diese Armut der Seele zu zweien! Ach, dieser Schmutz der Seele zu zweien! Ach, diess erbärmliche Behagen zu zweien! Ehe nennen sie dies alles; und sie sagen, ihre Ehen seien im Himmel geschlossen.
Das unmittelbare, natürliche, notwendige Verhältnis des Menschen zum Menschen ist das Verhältnis des Mannes zum Weibe.
Die Institution der Ehe hält hartnäckig den Glauben aufrecht, dass die Liebe, obschon eine Leidenschaft, doch als solche der Dauer fähig sei, ja dass die dauerhafte lebenslängliche Liebe als Regel aufgestellt werden könne.
In der Ehe geht, wie auch sonst, Zufriedenheit über Reichtum.
Der größte Reichtum ist eine gute Frau.
O ja, es gibt eine platonische Liebe – aber nur unter Eheleuten.
Vor einigen Tagen erfuhren wir, daß noch ein anderer ausgezeichneter Pianist aus Warschau in den heiligen Ehestand trete, daß auch er sich hinauswage auf jenes hohe Meer, für welches noch kein Kompaß erfunden worden. Immerhin, kühner Segler, stoß ab vom Lande, und möge kein Sturm dein Ruder brechen!
Weil man aber nicht heiraten will, braucht das Leben noch nicht ohne Erotik zu sein. Auch das Erotische muß eine Unendlichkeit haben, aber eine poetische Unendlichkeit, die sich ebensosehr in einer Stunde wie in einem Monat denken läßt [...].
Mir ist die Ehe etwas Hohes, wahrhaft das Sakrament – ich möchte das Leben nicht ohne Ehe denken. [...] Doch bleibt der Entschluß dazu in unserer heutigen Welt immer ein halbes Wunder. Aber wie spiegelt mir mein eigenes Leben, daß der Entschluß aus dieser wunderbaren Erhöhung aller Kräfte, aus dem produktiven Zustand hervorgeht, aus der Einsamkeit. So war ich, vor wie vielen Jahren, einsam und glücklich in Paris, und ein Jahr später saß ich verheiratet in Rodaun, und ich werde es bis an meinen Tod nicht bereuen.
Die Natur knüpft ihre Verbindung nicht notwendig auf Lebensdauer; diesen grausamen Mißgriff hat sie nicht begangen, ein Mädchen von fünfzehn Jahren einem Manne auszuliefern, der es nicht immer lieben kann. Es bedurfte der Gesetze, um dergleichen Unfug zu legalisieren.
Ich habe beobachtet, daß eigentlich nur solche Ehen in die Brüche gehen, die wegen der Schönheit und aus Liebessehnsucht zustande gekommen sind: Die Ehe braucht festere und dauerhaftere Grundlagen, große Behutsamkeit ist, wenn man sich zu ihr entschließt, vonnöten, kochende Liebesglut taugt dazu nicht.
Zuerst glaubt jede Frau den Beteuerungen eines Mannes, daß er ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen wolle - erst in der Ehe merkt sie dann, daß sie einen Analphabeten geheiratet hat.