Ehe Sprüche – hochzeit

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Gut gehenkt ist besser als schlecht verheiratet.

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Mit den Ehen ist es wie mit den Vogelbauern; die Vögel, die nicht darin sind, wollen mit aller Gewalt hinein, und die, welche darin sind, wieder heraus.

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Das erforderliche Lebensalter für die Eheschließung sollte für das Weib auf das zurückgelegte 20., für den Mann auf das 25. Lebensalter gelegt sein.

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Die Menschen, deren Ehe wohlbestellt, sind glücklich. Wem's in diesem Punkt mißlingt, ist elend und außer seinem Haus.

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Die Ehe wird nicht glücklich durch Liebe – oft das Gegenteil – sondern durch Vernunft.

Förster (Hg.), Denkwürdigkeiten aus dem Leben von Jean Paul Friedrich Richter. Zur Feier seines hundertjährigen Geburtstages, 4 Bde., 1863

Eine Ehefrau ist des jungen Mannes Geliebte, seine Kameradin in der Mitte seines Lebens und seine Krankenpflegerin im Alter.

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Die Ehe ist eine Wissenschaft.

Balzac, Physiologie der Ehe (Physiologie du mariage), 1829

Alle Frauen sind furchtsam. Und es ist ein Glück, daß sie es sind; denn wer möchte sich sonst mit ihnen einlassen.

Balzac, Physiologie der Ehe (Physiologie du mariage), 1829

Geheimnisse in der Ehe sind gefährlich und nichtig, ihre Scheide bedeckt immer einen Dolch, den die Zeit endlich zieht.

Jean Paul, Das heimliche Klaglied der jetzigen Männer. Eine Stadtgeschichte, 1801

Die Ehe folgt der Liebe wie Rauch der Flamme folgt.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Eine häßliche Frau ist der beste Zaun um den Garten.

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Das Weib wird durch die Ehe frei; der Mann verliert dadurch seine Freiheit.

Kant, Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, 1798. Zweiter Teil. Anthropologische Charakteristik

Heirat ins Blut Tut selten gut.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Freundschaft und Ehe. – Der beste Freund wird wahrscheinlich die beste Gattin bekommen, weil die gute Ehe auf dem Talent zur Freundschaft beruht.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Erster Band. Siebentes Hauptstück. Weib und Kind

Nicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf! Dazu helfe dir der Garten der Ehe! Einen höheren Leib sollst du schaffen, eine erste Bewegung, ein aus sich rollendes Rad, — einen Schaffenden sollst du schaffen.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Von Kind und Ehe

Der sitzt im Fegfeuer heiß genug, der mit einem bösen Weib zieht am Pflug.

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Nicht die Abwesenheit der Liebe, sondern die Abwesenheit der Freundschaft macht die unglücklichen Ehen.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Ende 1876 – Sommer 1877

Wenn die Ehegatten nicht beisammen lebten, würden die guten Ehen häufiger sein.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Erster Band. Siebentes Hauptstück. Weib und Kind

Die Ehe gibt dem Einzelnen Begrenzung und dadurch dem Ganzen Sicherheit.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1839

Die deutsche Ehe ist keine wahre Ehe. Der Ehemann hat keine Ehefrau, sondern eine Magd, und lebt sein isoliertes Hagestolzleben im Geiste fort, selbst im Kreis der Familie. Ich will darum nicht sagen, daß er der Herr sei, im Gegenteil ist er zuweilen nur der Bediente der Magd, und den Servilismus verleugnet er auch im Hause nicht.

Heine, Gedanken und Einfälle, in: Letzte Gedichte und Gedanken von Heinrich Heine, hg. von Adolf Strodtmann 1869. V. Frauen, Liebe und Ehe

Wo eine Ehe ohne Liebe geschlossen wird, entsteht bald Liebe ohne Ehe.

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