Ehe Sprüche – hochzeit

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In der Ehe muß jede Frau einige Dinge lernen, die sie schon kann.

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Gezwungene Ehe, Des Herzens Wehe.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Ehen werden im Himmel geschlossen.

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Eine Ehe ohne Kinder ist eine Welt ohne Sonne.

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Gut gefrühstückt, spürt man den ganzen Tag. Gut geschlachtet, das ganze Jahr. Gut geheiratet, das ganze Leben.

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Ehen werden im Himmel geschlossen, aber auf Erden gelebt.

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Die Ehe ist eine polizeilich anerkannte Freundschaft.

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Jeder Mann braucht fünf Ehefrauen: einen Filmstar, ein Dienstmädchen, eine Köchin, eine Zuhörerin und eine Krankenschwester.

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Joch: präzise und unwiderlegbare Definition der Ehe.

Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

Was man eine glückliche Ehe nennt, verhält sich zur Liebe, wie ein korrektes Gedicht zu improvisiertem Gesang.

Schlegel, F., Fragmentensammlungen (Kritische Fragmente, Blüthenstaub, Athenäums-Fragmente, Ideen), 1797-98. Athenäums-Fragmente [268]

Die Frau ist kein Stiefel, den du wieder ausziehen kannst.

Oesch (Hg.), Russische Sprichwörter. Ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Eine gute Ehe ist die, in der der eine den anderen zum Schutzengel seiner Einsamkeit bestellt!

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In einer guten Eh' ist wohl das Haupt der Mann, Jedoch das Herz das Weib, das er nicht missen kann.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Ist ein Mann untreu, so ist es, als spuckte er vom Haus auf die Straße; ist eine Frau untreu, ist es, als spuckte man von der Straße ins Haus.

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Adam muß eine Eva han, auf sie zu schieben, was er getan.

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Schöne Mädchen geben ihren einst schlecht behandelten Liebhabern oft durch häßliche oder unwürdige Ehemänner eine zwar späte, aber ausreichende Genugtuung.

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Ich danke Dir mein Wohl, mein Glück in diesem Leben. Ich war wohl klug, daß ich Dich fand; Doch ich fand nicht. Gott hat Dich mir gegeben; So segnet keine andre Hand.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Aus: An Frau Rebekka; bei der silbernen Hochzeit, den 15. März 1797

Wen Gott strafen will, dem schenkt er eine geltungsbedürftige Frau.

Lavater, Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe, 1775-78

VI. Das Muster der Ehen Ein rares Beispiel will ich singen, Wobei die Welt erstaunen wird. Daß alle Ehen Zwietracht bringen, Glaubt jeder, aber jeder irrt. Ich sah das Muster aller Ehen, Still, wie die stillste Sommernacht. O! daß sie keiner möge sehen, Der mich zum frechen Lügner macht! Und gleichwohl war die Frau kein Engel, Und der Gemahl kein Heiliger; Es hatte jedes seine Mängel. Denn niemand ist von allen leer. Doch sollte mich ein Spötter fragen, Wie diese Wunder möglich sind? Der lasse sich zur Antwort sagen: Der Mann war taub, die Frau war blind.

Lessing, G. E., Fabeln. Fabeln und Erzählungen, Ausgabe 1771

Eine Ehe ohne Würze kleiner Misshelligkeiten wäre fast sowas, wie ein Gedicht ohne R.

Lichtenberg, Sudelbuch L, 1796-1799. [L 473]

Die meisten Ehekriege [kommen] nicht davon, daß man die Wahrheit der Person sagt, sondern daß man sie, unbekümmert um jede Zeit, sogleich sagt.

Jean Paul, Bemerkungen über den Menschen, 1803-1817. August 1811