Ehe Sprüche – hochzeit
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Das größte häusliche Unglück, das einem Manne begegnen kann, ist, wenn seine Frau einmal gegen ihn recht hat, nachdem er es ihr abgestritten. Dieses einzige kleine Recht dient ihr wie ein Fläschchen Rosenöl; damit macht sie zwanzig Jahre alle ihr Geräte und Gerede wohlriechend.
Da die Kirche die Liebe nicht unterdrücken konnte, hat sie sie zumindest desinfizieren wollen, und darum die Ehe geschaffen.
Erinnert euch stets, daß auch in der Ehe die Lust nur darin rechtmäßig ist, wenn die Begierde geteilt wird. Fürchtet nicht, meine Kinder, daß dieses Gesetz euch voneinander entfernt; es wird euch vielmehr beide aufmerksamer machen, einander zu gefallen und der Übersättigung vorzubeugen.
Ist nur die auf Liebe gegründete Ehe sittlich, so auch nur die, worin die Liebe fortbesteht.
In der Familie ist der Mann der Bürger und die Frau der Proletarier.
Die Liebe, die Liebe, welch lieblicher Dunst; doch in der Ehe, da steckt die Kunst.
Der Mann soll die Ehre seiner Frau schützen.
Es ist die Art des Mannes, der Frau nachzugehen, aber es ist nicht die Art der Frau, dem Manne nachzugehen.
Die Ehe ist das Zusammenleben zweier schlechter Launen am Tage und zweier schlechter Gerüche in der Nacht.
Einige sind von Geburt an zur Ehe unfähig; andere sind von Menschen zur Ehe unfähig gemacht; und wieder andere haben sich selbst zur Ehe unfähig gemacht um des Himmelreichs willen. Wer es fassen kann, der fasse es!
Der heutige Weg zur Ehe ist eine einzige Beutelschneiderei. Zuerst führt der Strickbeutel mit dem Tabaksbeutel ein Vorpostengefecht, dann kommt der Geldbeutel und schneidet dem Herzbeutel den Rückzug ab.
Eine gute Ehe hinzukriegen ist für Gott so schwierig wie damals die Teilung des roten Meeres.
In einem Bett eines geschiedenen Mannes, der eine geschiedene Frau heiratet, liegen immer vier Menschen.
Die Ehe ist ein Vertrag, bei dem der Mann auf die Hälfte seiner Lebensmittel verzichtet, damit man ihm die andere Hälfte kocht – Oder auch das teuerste Verfahren, seine Wäsche umsonst gewaschen zu bekommen.
Die Ehe hat scharfe Zähne.
Das Angenehme der Ehe wiegt ihr Unangenehmes nicht auf.
Die Ehe ist recht dazu gemacht, die Flügel der Einbildungskraft zu beschneiden und uns auf die Erde zu bringen.
Eben sehe ich, daß Ehe ein sehr musikalisches Wort ist und zugleich eine Quinte.
Die Liebe ist eine Farce. Die Ehe ist Mumpitz. Ehemänner sind häusliche Napoleons, Neros, Alexander, die danach lechzen, andere Herzen zu erobern, wenn ihnen deines erst einmal sicher ist. Die Flitterwochen sind so kurzlebig wie ein Strohfeuer. Danach könntest du im Brautkleid am Waschzuber stehen oder mit einer Nachthaube auf dem Kopf bei einem Galaempfang erscheinen, ohne daß dein Ehemann es auch nur bemerken würde.
Mann und Weib ghörn zam wia Amt und Predigt.
Adam und Eva waren ideale Ehepartner: Er mußte sich nicht dauernd anhören, was sie alles für Partien hätte machen können, und sie nicht, wie gut seine Mutter gekocht habe.