Ehe Sprüche – hochzeit
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Ein Mann ohne Frau ist ledig. Ein Mann mit Frau erledigt.
Die ideale Voraussetzung für eine harmonische Zweisamkeit ist, daß der Mann stumm ist und die Frau blind.
Hast du etwas auf dem Herzen Wider deinen Mann, Laß es zwischen euch nicht werden, Gattin, einen Bann! Willst du grollen? Willst du schmollen? O du wagst unendlich viel, Du verfehlst gewiß dein Ziel, Setzest Lieb' aufs Spiel! Sag's ihm freundlich, sag's ihm offen, Und du darfst auf sich're Lösung hoffen! –
Alles nicht so schlimm, wie verheiratet.
Wär' auch dein Haus so groß wie der Rhein, g'hört doch nur ein Herr und eine Frau hinein.
Nicht rückhaltlose Offenheit ist die Basis einer guten Ehe, sondern kluge Zurückhaltung.
Die Ehe ist eine lange Mahlzeit, die mit dem Dessert beginnt.
Ist es nicht töricht, ich alter Mann schreibe an eine Gattin, die mir vor 29 Jahren angetraut worden war, Liebesbriefe, wie sie kaum ein Jüngling an seine holde Braut schreibt. Gott, besser's. Aber er wird es hoffentlich nicht bessern, und es wird immer ärger werden. Was weiß auch so ein gelbschnabliger Jüngling, der in die roten Lippen und in die braunen Augen eines Mädchens vernarrt ist, von der Güte, Treue, Rechtschaffenheit und Unwandelbarkeit eines Herzens, das man 29 Jahre haben muß, das recht wie Stein und Bein in unser eigenes Herz hineinwächst. Darum wird die Liebe in dem noch höheren Alter noch höher werden.
Ein Leib sind Mann und Weib! Kein Sprichwort ist so wahr. Bewiesen wird es uns durch manches Ehepaar; denn er ist sie, und sie ist er, er ist das Weib und sie der Herr.
Luft, Liebe, Leid, drei Ehe-L, Folgen einander und wechseln schnell. Wird aber kein L durchs andre gestört, Wo's Ehepaar recht zusammengehört, Da findet sich auch das Ringgeschmeid, Das allerköstlichste: Lauterkeit.
Mir ist die glückliche Ehe und die Kinder, die mir Gott geschenkt hat, wie der Regenbogen, der mir die Bürgschaft der Versöhnung nach der Sündflut von Verwilderung und Liebesmangel gibt, die meine Seele in frühern Jahren bedeckte.
Ehen werden im Himmel geschlossen – deswegen fallen nachher manche aus allen Wolken.
Eine glückliche Ehe ist eine größere Wundertat Gottes als die Teilung des Schilfmeeres.
Der Ehestand ist eine gefährliche Krankheit. Meiner Meinung nach sollte man lieber zur Flasche greifen.
Wem Gott ein frommes Weib beschert, der halt’ wie ein Schatz sie Wert.
Jungverheiratete haben viel zu tun.
Zeit haben für den Ehegefährten ist wichtiger, als Geld für ihn zu haben.
Ehe: Ein Art kleineren Übels, auf Duldung beruhend.
Eine ordentliche Frau tut, was ihr Mann will.
Der Mann ist die Krone, die Frau ist das Haupt, neigt sich das Haupt neigt sich auch die Krone.
Bei der Silbernen Hochzeit weiß man erst, was eine Ehe ist.