Ehe Sprüche – hochzeit
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Ehebrief Nun zeigt ein Brief, daß ich zu lange Nicht sonderlich zu dir gewesen bin. Ich nahm das Gute als Gewohntes hin. Und ich vergaß, was ich verlange. Verzeihe mir. – Ich weiß, daß fromme Gedanken rauh gebettet werden müssen. Ich danke jetzt. – Wenn ich nach Hause komme, Will ich dich so wie vor zehn Jahren küssen.
Was? Sieben Sakramente zählen Die Herren Theologen? Ei! Für Leute, welche niemals fehlen, Heißt das doch gröblich sich verzählen! Sind Buß' und Eh' nicht einerlei?
Die Ehe ist ein Vertrag; nur der erste Anfang ist frei, der Fortbestand wird durch Zwang und Gewalt durchgesetzt.
Mein Weib, begreifst du der Ehe Sinn? Wir sind einander verschrieben, Um uns zu üben - worin? Im Lieben! Mein Weib, und wer es gut bestand, Was darf er pflücken? Liebend darf er das ganze Land Beglücken.
Bei dem ehrbaren Geschäft der Ehe ist der Geschlechtstrieb in der Regel nicht so munter; da ist er trüber und stumpfer.
Die Hälfte Zu seinem Weibe sagt Opim: "Komm, schönste Hälfte du!" Sehr recht! Denn halb gehört sie ihm, Halb seinem Nachbar zu.
Oberherrschaft Ein Hausherr fiel betrunken in die Flamme. Die Magd rief Hilfe. - Daß dich Gott verdamme, Sprach die erboste Frau. Sei plötzlich still! Mein Mann, als Herr, kann liegen, wo er will.
Der Mann gibt dem Hause und der Familie Namen und äußere Gestaltung; er vertritt das Haus nach außen. Durch die Frau aber werden die Sitten des Hauses erst lebendig; so haucht sie in der Tat dem Hause den Odem des Lebens ein.
Kluge Frauen satteln das Steckenpferd ihres Mannes.
Es ist meine Erfahrung, daß die Ehe nicht glücklicher macht. Sie nimmt die Illusion, die vorher das ganze Wesen trug, daß es eine Schwesterseele gäbe.
Ehevermittlung: "Ich habe lieber Frauen mit gutem Haus als Frauen aus gutem Haus."
Manche Frau versteht ihren Mann so gründlich zu verdrängen und im eigenen Hause zu begraben, daß draußen in der Welt kein Mensch von ihm spricht: Lebt er noch? Lebt er nicht mehr? Man weiß es nicht.
Das Weib sucht bei dem Manne, den es liebt, Schutz. Selbst wenn es keinen Schutz bräuchte, würde es solchen suchen, würde sich lieber absichtlich schwächer machen, als daß es der süßen Gabe entbehrte.
Frauen bewundern die kühnen Eroberer, aber sie heiraten die zähen Belagerer.
Was die Geliebte uns lieber macht, ist die Ausschweifung mit anderen Frauen.
Der ideale Gatte ist der Mann, von dem andere Frauen ihren Männern immer erzählen.
In der Ehe gibt es kein Mittelding. Wer die Frau nicht stark und mächtig umfängt, wird von ihr weder geachtet noch geliebt. Er langweilt sie, und Langeweile ist bei ihr nicht weit vom Haß.
Eine Ehe, in der Kinder nicht gewünscht oder nicht vermißt werden, ist ein Konkubinat eines männlichen und weiblichen Junggesellen.
Auch die Ehe hat ihre Epochen, da die alte Liebe zu neuem Leben erwacht. Was bisher etwas Gewohntes war, wird mit einem Mal etwas Ungewöhnliches wie die Sünde.
Es ist der höchste Schatz auf Erden eine liebe Hausfrau.
Wer eine Frau hat, besitzt einen Meister.