Ehe Sprüche – hochzeit

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Ehe ist Anbetung. Nicht Anbetung des anderen.

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Die Ehe, zum mindesten das Glück derselben, beruht nicht auf der Ergänzung, sondern auf dem gegenseitigen Verständnis. Mann und Frau müssen nicht Gegensätze, sondern Abstufungen, ihre Temperamente müssen verwandt, ihre Ideale dieselben sein.

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Wer in die Ehe tritt, ohne den festen Willen: nur Du!, tritt neben die Ehe.

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So wenig die Ehe zugesteht, dass man zwei Herren dient, so wenig mag sie die Überläufer.

Kierkegaard, Stadien auf dem Lebensweg (Stadier paa Livets Vei), 1845 (Pseudonym: Hilarius Buchbinder)

Den Ehegefährten, zum gesellschaftlichen Spiel, vor anderen ironisieren, – bricht die Ehe!

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Menschen, welche ihr Leben miteinander zu teilen gedenken, müssen vor allem die lauterste Wahrhaftigkeit gegeneinander sich zur Pflicht machen. Dann können kleine Äußerlichkeiten wohl für Augenblicke verstimmen, aber der innerste Kern des Bündnisses bleibt davon unberührt.

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Ehe (matrimonium), das ist die Verbindung zweier Personen verschiedenen Geschlechts zum lebenswierigen wechselseitigen Besitz ihrer Geschlechtseigenschaften.

Kant, Die Metaphysik der Sitten, 1797. Erster Teil. Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre

Prüfungen und Leiden sind die besten Probiersteine der Ehe. Sie bringen den wahren Charakter zum Vorschein und knüpfen oft das festeste Band. Selbst zur Quelle des reinsten Glücks können sie werden.

Smiles, Der Charakter (Character), 1871

Es war ein großer Mann des Altertums, der das Weib ein Ungeheuer der Natur nannte und doch – heiratete.

Hippel, Über die Ehe, 1774 (mehrfach erweiterte und veränderte Auflagen bis 1793)

Oft gehört nichts dazu, den Ehemann zu stillen, der 100 Fehler vorwirft, als sie alle rein-denkend zuzugestehen.

Jean Paul, Bemerkungen über den Menschen, 1803-1817. Februar 1803

Die Frau ist es, die den Mann an ihrer Hand emporführt und er folgt im Vertrauen auf ihre Güte und Reinheit, ahnend, daß in ihrem Wesen das Göttliche näher ist. Die Frau hinwieder geleitet ihn im Glauben an die Kraft seines Geistes und Macht seines Willens. – So gibt die Frau zurück, was der Mann ihr gab und er gibt, was er aus ihr geschöpft. Aus diesem gegenseitigen Geben und Nehmen, aus diesem Glauben und Vertrauen ist allezeit das Höchste und Schönste hervorgeblüht, was wir Menschen unser eigen nennen.

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Die Frau will herrschen, der Mann beherrscht sein.

Kant, Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, 1798. Zweiter Teil. Anthropologische Charakteristik

Ohne Ehe hängt unsere Sittlichkeit in der Luft, im Familienleben allein gewinnt sie den festen Grund und Boden, den echt menschlichen Charakter, ein Gemüt, das sich in Liebe und Treue dem Himmel entgegenbildet.

Goltz, Zur Charakteristik und Natur-Geschichte der Frauen, 1859

Glück und Häuslichkeit! dir gleicht keines. Du bist der Zauber, den die gütige Gottheit um den niederen Thron dieser zerbrechlichen Maschine legte, um den edlern Geist über seine Einkerkerung zu trösten.

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Zu einer glücklichen Ehe gehört zweierlei: Von beiden Seiten wirkliche Liebe und auf beiden Seiten ein wahrhaft vornehmer Charakter. Auf dieser Basis lassen sich alle Meinungsverschiedenheiten überwinden.

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Du sollst keine Ehe schließen, die gebrochen werden muß.

Schleiermacher, Idee zu einem Katechismus der Vernunft für edle Frauen, 1798 (anonym), in: Athenaeum. Eine Zeitschrift von August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel, 1798-1800

Ehen werden im Namen des Himmels geschlossen und der Teufel freut sich nicht selten darüber.

Ernsthausen, Gedankenstriche, 1843

Es soll bloß keiner sagen, Ehen würden im Himmel geschlossen. Die Götter würden so eine große Ungerechtigkeit nicht begehen.

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Ich halte die Ehe für den schönsten und sichersten Zustand, den es auf der Welt gibt.

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Wenn aber der Staat gar die mißglückten Eheversuche mit Gewalt zusammenhalten will, so hindert er dadurch die Möglichkeit der Ehe selbst, die durch neue, vielleicht glücklichere Versuche befördert werden könnte.

Schlegel, F., Fragmentensammlungen (Kritische Fragmente, Blüthenstaub, Athenäums-Fragmente, Ideen), 1797-98. Athenäums-Fragmente [34]

Hat versalzen dir die Suppe Deine Frau, bezähm die Wut, Sag ihr lächelnd: »Süße Puppe, Alles, was du kochst, ist gut.«

Heine, H., Gedichte. 1853 und 1854. Aus: Guter Rat