Ehe Sprüche – hochzeit
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Der Mann, der gibt – das Weib, das nimmt: Hat der Herrgott so bestimmt.
Ein liebendes Weib ist in hohem Maße das Geschöpf des Geliebten, und je bedeutender der Geliebte ist, in desto höherem Maße ist sie das: ist es doch die höchste Seligkeit des Mannes, sich selbst in der Geliebten wiederzufinden.
Ehe heißt Ordnung; sie ist der älteste und schönste Orden, den der Schöpfer selbst, im Paradiese, (ehe Sünde und Ungemach da war), gestiftet und mit seinem Segen beehrt hat.
In der Ehe ist es schädlich, wenn man, wegen Zank, sich seine Liebe, die man doch hat, zu äußern schämt, wie gegen Eltern.
Die Lieb is a Spagat der die Herzen, der Ehstand ein Strick, der die Händ zusammenbindt.
Es gibt gewiß bloß darum vieler glücklichen Ehen mehr, weil der Mann nicht mit zu erziehen suchte.
Eheglücksspruch Es steht kein Wort in unserm Ring; Rein ist der Reif um unser Leben. Für unser Glück, dies stille Ding, Wollt's keine Goldschmiedworte geben.
Bei uns heiraten die Leute, ohne in der Ehe etwas anderes zu sehen als eine Paarung, und das Ende vom Liede ist Betrug oder Gewalttat. Der Betrug wird noch einigermaßen leicht ertragen. Mann und Frau lügen den Leuten vor, daß sie in der Einehe leben, in Wirklichkeit jedoch leben sie in Vielweiberei und Vielmännerei.
Liebe macht blind, aber die Ehe gibt das Gesicht wieder.
Nichts schmeichelt einem Mann so sehr wie das Glück seiner Frau.
Auf Erden kann es kein lieberes Anschauen geben, als neben einem rechten Mann ein rechtes Weib.
Der Mann, den seine Freunde, seine Künste und Wissenschaften verlassen haben, findet noch ein Asyl in seiner Familie und eine Freundin in seiner Frau.
Wohin haben nicht schon in der Ehe Eitelkeit, Gefallsucht und Leichtsinn geführt! Ist hier nicht - wie überhaupt in der Liebe - auch ein kleiner Fehltritt schon tausendmal zur furchtbaren Lawine geworden?
Du ziehst hinein, du ziehst hinaus, Ein flücht'ger Gast im eigenen Haus; Drum wirb dir Liebe zum Geleit: Sie legt ins Heut die Ewigkeit.
Alles findet Ersatz, nur die Frau deiner Jugend nicht.
Am Sarge eines ehelichen Glückes weinen zu müssen, dieser größte aller Schmerzen vermag sich nie zu lindern und nimmer wird er zu einem heiligen verklärt.
Menschen für sich geben nicht Menschen zu zweien. Ehe und Haus vertragen keine Originale.
Die gute Ehe strebt nach dem Bilde der Freundschaft.
Die Ehe ist die einzige wirkliche Leibeigenschaft, die unser Gesetz kennt. Es gibt keine Sklaven mehr, außer den Herrinnen jedes Hauses.
Stürmisch wogte manche Liebe Wie die Brandung an dem Strand, Doch gemach dann in der Ehe Lief das Schifflein auf den Sand.
Die Ehe ist auf Erden Gottes Heiligtum, in welchem die Menschen sich weihen und reinigen sollen für den Himmel.