Ehe Sprüche – hochzeit
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Nichts macht eine Frau so schnell alt, als wenn sie mit einem Durchschnittsmann verheiratet ist.
Wenn ein jedes seine Fehler sieht und bekennt, jedes die Schuld auf seine Schultern nimmt, dann sind Eheglück und Ehefrieden gesichert.
Es gibt gar keine wirksamere innere Mission als den Ehestand für zwei rechtschaffene Menschen.
Was Gatten innig aneinanderknüpft, es ist ein zartes Band, es heißt Vertrauen!
Der Ehestand, wenn er kinderlos ist, ist um 50 Prozent kostspieliger als der ledige; kommt Familie, so steigt er auf 100 Prozent; Gall' und Verdruß kann man auch auf etliche Prozent anschlagen, ergo muß die Frau immer etwas mehr Vermögen haben als der Mann, sonst schaut für ihn ein kleines Defizit heraus.
Die sogenannten glücklichen Ehen sind in Wahrheit die unglücklichen. Denn wo es Wachstum gibt, dort muß auch Druck und Spannung sein.
Die Ehe ist ein richtiges Duell, wobei man keinen Augenblick unaufmerksam sein darf, wenn man über seinen Gegner triumphieren will; denn wenn du unglücklicherweise einen Augenblick den Kopf wegwendest, durchbohrt dich der Degen des Hagestolzen.
Glücklicher Bund, wo der Gatte das Haupt, die Gattin das Herz ist.
Ich bin ein Kind, was zum Heiraten gezwungen wird, das wird Ihnen Geld kosten, Papa! Jeden Hausverdruß vergüten Sie mir kontraktlich mit fufzig Gulden; das kann sich tagtäglich wiederholen in einer unglücklichen Eh'! Begeht sie eine Falschheit an mir, so entschädigen Sie mich mit dreitausend Gulden, bei einer größeren Quantität Falschheit tritt ein billiger Nachlaß ein – aber hoch kommt Ihnen diese Eh auf alle Fäll.
In der Ehe hatte sie eine Anwandlung vom Absterben des Wertgefühls.
Im Ehestand ist mit dem Geiste nichts zu machen, und statt der Bücher braucht man da ganz andre Sachen.
Ein Standesbeamter: Es gibt mehr gute Partien als gute Ehen.
Was ist eine Eheversprechen? Ein Versprechen von dem sich a gescheites Mädl eh' nix verspricht. Heiraten muß man prima furia, es muß der Labetrunk sein, den man im ersten Durst auf den heißen Stein der Liebe schütt'. Wie's nicht auf ein Zug geht, so merkt man's, daß man in d'Hitz trinkt, und laßt sich Zeit', bis die ganze G'schicht abg'standen is.
Ehemarterl Hier fiel ich, steh, Wandrer, und bet ein Gebet, In die Hände meiner Frau, der Anna Margreth; Es war am fünfundzwanzigsten Mai, Als ich ging an diesem *** Baume vorbei, Hinter dem sie ganz so ungefähr stand; ich sagte Guten Abend und gab ihr die Hand. Damals war ich ein Junggesell, Und deshalb verliebte ich mich sehr schnell; Sie behauptete von sich selber das Gleiche Und verlangte, daß ich die Hand ihr reiche Nächstens und schleunigst auch am Altar, Der zufällig hier in der Nähe war. Und deshalb, weil dieses wirklich geschehn, Sag ich: Oh Wandrer, bleibe hier stehn, Bedenke der Freiheit Vergänglichkeit, Bet ein Gebet und bleibe gescheidt. Bums Bärlaatsch, Bauer und Ehemann, Der ein Wort davon mitreden kann.
Glückliche Ehen sind die Grundfesten des Staates und der öffentlichen Ruhe und Glückseligkeit.
Es werden vielleicht ebensoviele Ehen in der Hölle als im Himmel geschlossen.
Um eine Ehe glücklich zu machen, bedarf es weit mehr der Übereinstimmung der Charaktere als der Harmonie der Geister.
Es ist betrübt, man könnte drüber weinen, Ein Merkmal unsrer Schwäch' und Sündlichkeit, Daß Lieb' und Ehe selten sich vereinen, Da ein Gestirn doch beiden Dasein leiht. Wie saurer Essig wird aus süßen Weinen, So Eh' aus Liebe, und es schärft die Zeit Den duft'gen Trank voll himmlischer Gerüche Zu einem niedrigen Gewürz der Küche.
Mündliche Eheversprechen sind ja eigentlich nichts anderes als eine kompaktere Gattung von Liebesschwüren, aber deswegen doch noch lang kein reeller Gegenstand.
Eine gute Ehe ist vielleicht das beste, jedenfalls aber das originellste aller Güter dieser Welt.
Die beste Empfehlung für einen Mann steht geschrieben auf der heiteren Stirn seiner Gattin.