Erziehung Sprüche

Sprüche über Erziehung

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Ein Erzieher ist ein Geisterfürst, der segnend oder zerstörend von Geschlecht zu Geschlecht wirkt.

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Der Erzieher verdient den Namen Vater mehr als der Erzeuger.

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Die sittliche Erziehung ist um so wichtiger, weil der Mensch, je mehr er bloß intellektuell gebildet ist, ohne von Tugend etwas zu wissen, desto eher zum ungerechtesten und wildesten aller Wesen ausartet, eben weil ihm sein überlegener Verstand nun mehr Waffen in die Hand gibt, andern zu schaden.

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Überlaßt mir die Erziehung und in einem Jahrhundert ist Europa umgestaltet.

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Was für ein größeres und besseres Geschenk können wir dem Gemeinwesen darbringen, als wenn wir die Jugend lehren und unterrichten, zumal bei den gegenwärtigen Sitten und Zeiten, wo sie sich so verrannt hat, dass sie mit aller Macht gezügelt und in Schranken gehalten werden muss!

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Neun Zehntel der Menschen werden durch die Erziehung, ein Zehntel durch andere Einflüsse gut oder böse.

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Ich kann es nicht oft genug wiederholen: um Herr des Kindes zu sein, muß man Herr über sich selbst sein.

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Wer nicht beten kann, der kann auch nicht erziehen.

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Das Tätigsein ist die Lust; was fertig ist, wird bald zerstört. Machen es die Erwachsenen viel anders? Und da glauben die gescheiten Herrenleute noch immer, sie müßten ihren Kindern fertige Spielsachen kaufen! Das heißt die Kinder systematisch untüchtig machen, zur Trägheit erziehen und zur lahmen Beschaulichkeit, die für niemanden weniger paßt als für Kinder.

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Die langjährige Unterdrückung, in welcher ich aufgewachsen, hat meinem Charakter unheilbare Wunden geschlagen, mein Gemüt niedergedrückt und den guten, edlen Stolz geknickt. Spät erst habe ich angefangen, aus mir selbst wieder aufzubauen, was umgerissen war, hilf Du mir fortan, mich zu bessern.

Moltke, Briefe. An seine Braut, 13. Februar 1842

Mutter ein Unkraut, Vater ein Unkraut – erwartest du, dass die Tochter eine Safranwurzel wird?

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Das Hauptaugenmerk des Erziehers muß sein, die Selbsttätigkeit zu entwickeln, durch welche der Mensch später der eigene Herr, der Fortbildner seines Lebens werden kann.

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Ein Kind erziehen bedeutet, seine Seele in seinen Händen tragen.

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Nichts, was den Charakter beeinflußt, ist eine Kleinigkeit. Die Pflicht mag klein sein, die Gewohnheit ist unendlich wichtig. Wer zur Nachlässigkeit im Kleinen erzieht, der gefährdet den Charakter im Fundament.

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Das Leben ist grausam, die Wirklichkeit ist hart und im modernen Kampf ums Dasein geht es oft brutal her. Da tut nur die Erziehung ihre Pflicht, welche stählerne Charakter bildet, nicht die, welche marklose, empfindsame, weichliche Menschenwesen in die Welt sendet, die entweder sofort zu Schanden gehen oder erst durch das Leben selbst in schmerzlichster Weise gehämmert und gehärtet werden müssen.

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Machen, daß der Zögling sich selbst finde, als wählend das Gute, als verwerfend das Böse: dies oder nichts ist Charakterbildung.

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Talente können wir nicht geben, wohl aber läßt sich durch Erziehung ein tüchtiger Charakter, eine wackere Persönlichkeit heranbilden.

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Leben zündet sich nur an Leben an; mithin das Höchste im Kinde sich nur durch Beispiel, entweder gegenwärtiges, oder geschichtliches, oder (was beides vereint) durch Dichtkunst.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Drittes Bändchen. Sechstes Bruchstück. Sittliche Bildung des Knaben. § 110

Während der ganzen Jugendzeit sind die umgebenden Menschen gleichsam das Klima oder auch Sonnenschein und Gewölk für die heranwachsende Pflanze.

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Diejenigen, welche die Jugend erziehen, sollen derselben als Muster ihre eigene Heiligkeit darbieten.

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Seid in allem Lehrer durch Wort und Wandel; denn das Leben durch euren eigenen Wandel ist in der Tat für eure Schüler nicht nur die wirksamste, sondern auch die leichteste Art des Unterrichts.

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