Erziehung Sprüche – erfahrung
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Bei der Erziehung muß man etwas aus dem Menschen herausbringen und nicht in ihn hinein.
Die innere Entwicklung unser Fähigkeiten und der dazu erforderlichen Werkzeuge besorgt die Erziehung der Natur; die Erziehung des Menschen lehrt uns von jener Entwicklung Gebrauch zu machen.
Gern tut jeder nur das, was ihm Freude macht. Das sollten unsere Pädagogen wissen.
Ein 18-Jähriger hat bereits rund 13.000 Stunden vor dem Fernseher verbracht, aber nur 12.000 Stunden in der Schule!
Das Wichtigste in der Erziehung ist, daß wir an die Dinge glauben, die wir unseren Kindern lehren.
Das Ziel der Erziehung ist der Mensch.
Zweck der Erziehung ist es, Menschen heranzubilden, die sich dann ihr Leben lang weiterbilden.
Je feiner ein Diamant geschliffen ist, desto stärker funkelt er. So ist es auch mit dem Menschen.
Jede Person hat zwei Erziehungen: die eine, die sie von anderen erhält, und die andere, die wichtigere, die sie sich selbst gibt.
Ihr selbst müsst euch Mühe geben, die Erwachsenen weisen nur den Weg.
Wir kommen schwach auf die Welt und bedürfen Kräfte, entblößt von allem und bedürfen Beistandes, unerfahren und bedürfen Urteils; alles nun, was wir bei unserer Geburt nicht besitzen und was wir brauchen, wenn wir erwachsen sind, – gibt uns die Erziehung.
Bildung der Denkart, der Gesinnungen und Sitten ist dieeinzigeErziehung, die diesen Namen verdient, nicht Unterricht, nicht Lehre.
Die Bildung des Willens ist der eigentliche Mittelpunkt der Pädagogik.
An jungen Bäumen, wenn sie gerade wachsen sollen, muss man immer etwas abhauen.
Die wahre Erziehung besteht weniger in den Lehren als in Übungen.
Alle Erziehung kann nur dreifachen Zweck haben; nützliche Kenntnisse zu sammeln, so lange der Geist noch sehr frisch zur Aufnahme derselben ist; rasch, gut und gern arbeiten zu lernen und endlich einen auf das Edle gerichteten, gut equilibrierten Gesamtcharakter zu formieren.
Die Erziehung umfaßt den ganzen, auch den körperlichen Menschen. Es ist gefährlich, die Seele zu üben und nicht zugleich den Leib.
Mir beweist meine Erfahrung, daß die Erziehung viel über den Menschen vermag, daß man ihn bessern, ihn aufmuntern kann; und täglich finde ich mehr, daß die Strafen und Belohnungen gleichsam die Schutzmauern der bürgerlichen Gesellschaft sind.
Die Macht der Erziehung ist fast grenzenlos; es gibt keine natürliche Neigung, welche sie nicht stark genug wäre, einzuschränken und, wenn es erforderlich ist, durch Entwöhnung zu zerstören.
Es muß jede Erziehung in erster Linie eine moralische, in zweiter eine intellektuelle sein. Eine vollständige intellektuelle Erziehung vor einer moralischen, oder gar ohne eine solche, ist unmöglich und eine unvollständige ist ein Unglück.
Die Erziehung muß dahin wirken, daß der Mensch nicht allein mechanische Fertigkeiten und einen Umfang von Wissen erlange, sondern daß der staatsbürgerliche und kriegerische Geist in der Nation erweckt, und die Kenntnis kriegerischer Fertigkeiten durch Unterricht in gymnastischen Übungen allgemein verbreitet werde.