Freundschaft Sprüche
Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt
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Hält's der Jäger mit dem Fuchse, ist's unmöglich, ihn zu fangen.
Möge Gott deinen Lebensunterhalt nicht verringern und auch die Gesellschaft deiner Freunde nicht.
Sextus, ich wollte dein Freund sein! Doch, Sextus, du wünschtest Bewunderung. Gut, so sei denn bestaunt! Aber die Freundschaft ist hin.
Freunde sind Menschen, die deine Vergangenheit akzeptieren, dich in der Gegenwart mögen, und in der Zukunft bei dir stehen.
Dieweil der Fleischtopf sieden tut, solange währt die Freundschaft gut.
Es sind die harten Freunde, die uns schleifen. Sogar dem Unrecht lege Fragen vor. Wer nimmer fragt, merkt nicht, was er verlor. Vom andern aus lerne die Welt begreifen.
Ein Freund ist des andern Spiegel.
Falsche Freunde laufen mit den Hasen und jagen mit den Hunden.
Freunde mit dem Mund Einer auf ein Pfund; Freunde in der Not Tausend auf ein Lot.
Seinem Freunde soll man Freund sein: ihm und seinen Freunden.
Geh nicht vor mir her! Ich will keinen Anführer und vielleicht würde ich dir nicht folgen. Geh nicht hinter mir her! Ich will keinen Bewunderer und ich könnte dich verlieren. Geh neben mir! Ich will einen wirklichen Freund.
Uhlands Tod Zu Tübingen am Neckar, da steht ein stilles Haus, da trat beim Sternenlichte, den Hut tief im Gesichte, ein bleicher Mann heraus. Wer weiß, daß du verstummtest? Dies Haus und ich allein! Doch morgen wird man trauern von Memels alten Mauern bis an den Wasichenstein. Da schallte von der Brücke der Burschen strammer Tritt; sie huben an zu singen, manch Fräulein von Tübingen sang in Gedanken mit. »Ich hatt' einen Kameraden!« das klang so frisch und voll: der Bleiche horchte lange, bis brennend auf die Wange ihm eine Träne quoll. »Und ob im Todeskampfe das deutsche Herz dir brach: dein Geist wird um uns schweben, denn deine Lieder leben bis an den jüngsten Tag.« Der Mond, der schien so helle, der aus den Wolken trat, im Neckar sang es leise, und fern verklang die Weise: »Mein guter Kamerad.«
Sei höflich gegen alle, aber mit wenigen vertraut, und prüfe diese wenigen genau, ehe du ihnen dein Vertrauern schenkst. Wahre Freundschaft ist eine edle Pflanze, die langsam wächst und durch die Wärme der Widerwärtigkeiten geprüft und befestigt werden muß, ehe sie verdient, den schönen Namen der Freundschaft zu tragen.
Vertraue dich dem Manne nicht an, der jedermanns allgemeiner Freund ist, er wird nicht leicht irgend jemandes besonderer Freund sein.
Die wahre Freundschaft hat nur zwei Gesetze: Erstens, daß einer des anderen Freund sei; zweitens, daß er's von ganzem Herzen sei. Diese Gesetze sind nicht erdichtet, sie sind im Wesen der Freundschaft begründet.
Kein edleres Kleinod gibt es, als wahre Freundschaft. Aber wie selten ist sie! Sie fordert Adel der Gesinnung, Übereinstimmung in derselben und ein tiefes Gefühl vom gegenseitigen Wert, endlich Geneigtheit zu hingebender Selbstverleugnung. Wo es hieran fehlt, wird das Band der Freundschaft ebenso leichtsinnig und selbstsüchtig gelöst, wie geknüpft.