Freundschaft Sprüche
Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt
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Der gleiche Stoff verbindet sich dem Gleichem und gleiche Seelen ziehen einander an mit einer süßen himmlischen Gewalt.
Freundschaft geht oft in Liebe über, aber Liebe nie in Freundschaft.
Und mancher Freund ist nicht mehr als dein Kostgänger und hält in der Not nicht stand. Solange dir's gut geht, tritt er auf wie du selbst und lebt in deinem Hause, als wäre er der Hausherr; geht dir's aber schlecht, so stellt er sich gegen dich und lässt sich nirgends mehr finden.
Wenn Freunde sich überwerfen, kommt die Wahrheit ans Tageslicht.
Besser einen Hund als Freund, als einen Freund, der sich als Hund herausstellt!
Der Jugendfreund ist in der Regel für die weitere Entwicklung und Richtung maßgebender als der Erzieher. Jener ist ein Mitträger der Ideale.
Wie denn überhaupt ohne ein wahres Freundschaftsverhältnis eine erfolgreiche Arbeit an der Selbsterziehung zur Tugend kaum möglich ist.
Etwas sollen wir unseren sogenannten guten Freunden immer abzulernen suchen – ihre Scharfsichtigkeit für unsere Fehler.
Die Schmerzen, die wir dem Freunde offenbaren, sind schon halb geheilt. Worüber wir sprechen, darüber mildern sich unsre Leidenschaften; es wird helle in uns; der Gegenstand des Zornes, des Ärgers, des Kummers erscheint uns in einem Lichte, in welchem wir die Unwürdigkeit der Leidenschaft erkennen. Worüber wir im Dunkel und Zweifel sind, wir dürfen nur darüber sprechen – oft in dem Augenblick schon, wo wir den Mund auftun, um den Freund zu fragen, schwinden die Zweifel und Dunkelheiten.
Freundschaft kann sich bloß praktisch erzeugen, praktisch Dauer gewinnen. Neigung, ja sogar Liebe, hilft alles nichts zur Freundschaft. Die wahre, die tätige, produktive, besteht darin, daß wir gleichen Schritt im Leben halten, daß der Freund meine Zwecke billigt, ich die seinigen, und daß wir so unverrückt zusammen fortgehen, wie auch sonst die Differenz unserer Denk- und Lebensweise sein möge.
Die ärgsten Fremden sind die, die du einmal gut gekannt hattest.
Es ist in den unteren Klassen nicht so viel Zeit zur Bildung vertrauter Freundschaft nötig, als in den höheren. Die Herzen öffnen sich hier ohne Mißtrauen und löten sich schnell zusammen, da man hinter dem Gefühle keine eigennützigen Zwecke argwöhnt.
Nie kann man die Stelle eines Freundes ersetzen. Wer glücklich genug ist, deren mehrere zu haben, dem ist jeder einzelne etwas anderes; eine Doublette in der Freundschaft hat gewiss niemand.
Die Freundschaft zwischen Staatsmännern ist entweder eigennützig oder falsch und immer kurz.
"Freund in der Not" will nicht viel heißen. Hilfreich möchte sich mancher erweisen. Aber die neidlos dein Glück dir gönnen, sie darfst du wahrlich Freunde nennen.
Es fällt schwer, einen Freund in einem Jahr zu gewinnen. Es ist leicht, ihn in einer Stunde zu verlieren.
Hört die Freundschaft auf zu bestehen, so war sie nie echt, auch nicht zu der Zeit, da sie zu bestehen schien.
Die Freundschaft trägt in sich Sehen für dieses und das künftige Leben.
Freundschaft ist eine Kraft in uns und hat wie jede Liebe den Sinn, daß sie Leben schaffe.