Freundschaft Sprüche

Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt

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Wenn unsere Freunde uns Dienste erweisen, so denken wir, sie schuldeten sie uns als Freunde, ohne zu bedenken, dass sie uns ihre Freundschaft nicht schuldig sind.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Einen Freund kann man nur haben, wenn man einer ist.

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Freundschaft ist leidenschaftsloser Handel zwischen gleichen.

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Ein gewesener Freund schlimmer als ein Feind.

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Aller Freundschaft erste Bedingung ist, daß beide Freunde sich als gleichberechtigte Persönlichkeiten innerhalb ihres Bundes anerkennen.

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Mancher, der zu feig oder faul ist, uns ein Feind zu sein, wird unser Freund. Es ist die bequemste Art, uns zu drücken.

Gött, Gedichte, Sprüche, Aphorismen (in: Gesammelte Werke, 1. Band), hg. von Roman Woerner 1910

Liebe und Freundschaft Wandelt Freundschaft sich in Liebe, Gute Nacht dann Seelenfrieden; Jedem Tag ist Qual beschieden, Wandelt Freundschaft sich in Liebe. Die Gefahr, die solche Triebe Droh'n, sei stets von euch gemieden: Gute Nacht dem Seelenfrieden, Wandelt Freundschaft sich in Liebe. Wandelt sich in Freundschaft Liebe, Gute Nacht dann Lust zum Leben, Träge wird es euch entschweben, Wandelt sich in Freundschaft Liebe. Ohne Freundschaft, ohne Liebe Fehlt die Krone jedem Streben; Nicht der Mühe lohnt's zu leben Ohne Freundschaft, ohne Liebe. Darum nährt die zarten Triebe, Ihnen weiht das ganze Leben; Fehlt der Kranz doch jedem Streben Ohne Freundschaft, ohne Liebe.

Gedenke mein! Taschenbuch, 1839

Wir alle brauchen mitunter Freunde.

Wilde, Lady Windermeres Fächer (Lady Windermere’s Fan: A Play About a Good Woman), 1892

Freundschaft ist ein Brot, das nur so lange schmeckt, als es frisch ist.

Winckler, Zwey Tausend Gutte Gedancken, zusammen gebracht von dem Geübten [i. e. Paul Winckler], 1685

Freundschaft ist die Verbindung der Seelen.

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Das Band der Freundschaft kann nur bestehen zwischen Seelen, deren Gottesliebe glühend ist wie die lohende Flamme, rein wie Kristall, keusch wie das Licht.

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Hat man einen verkommenen Freund, so muß man, wenn man engen Umgang mit ihm pflegt, ebenso verkommen, auch wenn man selbst unverdorben ist.

Epiktet, Handbüchlein der Moral (Encheiridion), von Arrian angefertigter Auszug aus den Lehrgesprächen Epiktets, um 125 n. Chr. [33]

Deswegen sind wir Freunde, daß wir einander nutzen.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Das erste Gesetz der Freundschaft soll doch sein: daß einer des andern Freund sei. Und das zweite ist, daß du's von Herzen seist und Gutes und Böses mit ihm teilest, wie's vorkömmt. Die Delikatesse, da man den und jenen Gram allein behalten und seines Freundes schonen will, ist meistens Zärtelei; denn eben darum ist er dein Freund, daß er mit untertrete und es deinen Schultern leichter mache. Drittens laß du deinen Freund nicht zweimal bitten. Aber, wenn's not ist und er helfen kann; so nimm du auch kein Blatt vors Maul, sondern gehe und fordre frisch heraus, als ob's so sein müßte und gar nicht anders sein könne.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Von der Freundschaft

Freunde sind gut, aber wehe dem, der ihrer bedarf in der Not.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Lach mich an, gib mich hin Ist des falschen Freundes Sinn.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Man kann den Wert einer Freundschaft an ihren Blättern, Blüten und Früchten erkennen. Es gibt viele, die ihre Freunde lieben, aber sie lieben sie nicht in Gott, denn sie begehen große Ungerechtigkeiten, um sie zu begünstigen. Eine wahre Freundschaft ist gerade, aufrichtig, offen: sie ist nicht stolz, nicht kompliziert, ganz einfach, weder eifersüchtig noch gekünstelt.

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Viel kann sich ereignen, ehe der weit entfernte Attikus helfen kann. Inzwischen kann der Südwind im Mittelmeer viel Wellen über den Leidenden wälzen.

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Freundschaft: ein Regenschirm, der den Fehler hat, daß er bei schlechtem Wetter zurückgegeben werden muß.

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Ein Freund ist ein Bewaffneter, gegen den man ohne Waffen kämpft.

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Zerrissene Freundschaft knüpft sich nicht wieder zusammen, ohne daß der Knoten sichtbar oder fühlbar bliebe.

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