Freundschaft Sprüche
Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt
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Niemand ist uns ein näherer Freund, als wir uns selber sind.
Feste können Freunde schaffen, aber kein Fest ist ohne Ende.
Wenn endlich der Tugendhafte wie zu sich selbst ebenso auch zum Freund sich verhält, der ja sein anderes Ich ist, – nun denn, so wird, wie das eigene Dasein von jedem begehrt wird, ebenso oder ähnlich das Dasein des Freundes von ihm begehrt.
Die guten Freunde sind da, um uns zu sagen, was unsere Feinde von uns denken.
Wer an Freundschaft glaubt, muß notwendig auch an Tugend, an ein Vermögen der Göttlichkeit im Menschen glauben. Wer an ein solches Vermögen, oder an Tugend nicht glaubt, kann auch unmöglich an wahre, eigentliche Freundschaft glauben; denn beide gründen sich auf ein und dieselbe Anlage zu uneigennütziger, freier, unmittelbarer und darum unveränderlicher Liebe.
Es ist ein Beweis geringer Freundschaft, wenn man deren Erkalten bei unseren Freunden nicht bemerkt.
Man öffnet sein Herz nicht einem anderen, weil er gelehrt ist, sondern weil wir ihn gern haben.
Die Freundschaft der Schelme ist wie ein Strich im Wasser und ein halbvoller Krug: auch auf dem Haupte getragen, macht Schelmenstreiche der Schelm.
In der Welt gibt es drei Arten von Freunden: solche, die euch lieben, solche, die sich um euch kümmern und solche, die euch hassen.
Die Abschiede der Freundschaft haben zwar etwas von dem schwermütigen, aber nichts von dem ängstlichen Abschiede der Liebe.
Jeder Freund hält es für den größten Genuß, dem andern die Wahrheit zu sagen – am Hören findet keiner einen sonderlichen.
Falsche Freunde sind wie Hunde, welche diejenigen bepissen, die sie am meisten lieben.
Eher findet man einen, der für seinen Freund sein Leben opfert, als einen, der für den Freund einen Taler aufs Spiel setzt, geschweige denn ausgibt.
Aus dem besten Wein wird der schärfste Essig, aus den besten Freunden die ärgsten Feinde.
Hüte dich vor einem wiederversöhnten Freund; er ist wie ein zerbrochener Spiegel, der nimmermehr so ergänzt wird, wie er vorher gewesen.
Nichts korrumpiert Wahrheit und Treue der Freundschaft so sehr wie die Liebe zum Reichtum.
Durch all die Jahre, die ich durchgelebt, Hab' eines Bruders Freundschaft ich erstrebt, Der unsern Freundschaftsbund nicht jählings ende, Sein Wort nicht bräche, noch sich von mir wende. Bei wieviel Freunden mußt' ich dann erfahren, Daß alles eher sie als Brüder waren! Und ach, wie oft, wie oft ersetzte wieder Ich solche Brüder dann durch neue Brüder! Zuletzt, als Jahr für Jahr mir so vergangen, Sprach ich zu mir: Umsonst ist dein Verlangen. Bei Gott, so lang noch dauert hier mein Leben, Will ich nicht mehr nach Menschenfreundschaft streben.