Freundschaft Sprüche

Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt

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Wenig Freundschaft ist in der Welt zu finden und am wenigsten zwischen Gleichen, obwohl man davon viel Aufhebens gemacht hat. Wo Freundschaft besteht, besteht sie zwischen Hohen und Niederen, sofern deren Geschicke einander ergänzen.

Bacon, Essays oder praktische und moralische Ratschläge (The Essayes or Counsels, Civill and Morall), 1597 (1612 und 1625 um neue Essays erweitert)

Für die Freundschaft zweier Menschen ist es notwendig, daß einer Geduld übt.

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Besser tot als leben ohne Freunde.

Wander (Hg.), Deutsches Sprichwörter-Lexikon, 5 Bde., 1867-80

Es gibt in der Freundschaft eine Vollendung, zu der nur wenige Frauen gelangen.

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Wenige sind Freunde der Person, die meisten der Glücksumstände. Die tüchtige Einsicht eines Freundes nützt mehr als der gute Wille vieler andern: daher verdanke man sie seiner Wahl, nicht dem Zufall.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [156.]

Ein Ding ist die Freundschaft, und das Geschäft ein ander Ding.

López de Ayala, El tanto por ciento, 1861

Meine einäugigen Freunde betrachte ich im Profil.

Joubert, Gedanken und Maximen, in: Die französischen Moralisten: Neue Folge. Galiani, Fürst von Ligne, Joubert, Dieterich Verlag 1940. Der Verfasser über sich selbst

Das Leben ist tot, wenn der Freund fehlt.

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Unsicheres Glück läßt uns den Freund erkennen.

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Eine süße Kehle zieht viele Freunde herbei.

Zingerle (Hg.), Bekenntnisse und Reden über die vier letzten Dinge vom heiligen Ephräm, 1830. Sprüchwörter des h. Ephräm

Wer darauf wartet, bis ich ihn rufe, ist nicht mein Freund.

Baer-Oberdorf, Wetterleuchten. Aphorismen, 1909

Es ist gefährlich, vor unseren Freunden etwas zu verbergen, aber genau so gefährlich, niemals etwas vor ihnen zu verbergen.

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Für meine Freunde bin ich ganz Feuer, und alles, was sie betrifft, berührt mich so, als wenn es mich beträfe.

Friedrich II. (der Große), Briefe. An die Marquise du Châtelet, am 15 April 1739

Im Glück kennen dich deine Freunde, im Unglück kennst du sie.

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Was die Menschen Freundschaft genannt haben, ist nichts anderes als eine Gemeinsamkeit und Schonung wechselseitiger Interessen und ein Austausch guter Dienste untereinander; sie ist weiter nichts als ein Handel, bei welchem die Eigenliebe sich immer vorsetzt, etwas dabei zu gewinnen.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Die schlechtesten Münzen, mit denen man Freunde bezahlen kann, sind Ratschläge. Worauf es ankommt, ist, ihnen zu helfen.

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Diese [Dichter] sind doch gleichsam unsere Väter und Führer in der Weisheit. Sie reden aber so, dass sie sich wahrlich nicht schlecht erklären über Freunde, wer sie sind, sondern der Gott selbst, sagen sie, führe sie einander zu und mache sie zu Freunden.

Platon, Lysis, entstanden um 385 v. Chr. 214a. Übersetzt von Friedrich Schleiermacher (1804)

Wir wissen unseren Freunden für die Schätzung unserer guten Eigenschaften wenig Dank, wenn sie auch nur wagen, unsere Fehler wahrzunehmen.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

"In der Welt", sagt Monsieur X., "haben sie drei Sorten von Freunden. Freunde, die sie lieben, Freunde, die sich nicht um sie kümmern, und Freunde, die sie hassen."

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Der Haß der Schwächlinge ist weniger gefährlich als ihre Freundschaft.

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Wenn sich ein Mensch ins Bett legt, haben fast alle seine Freunde den heimlichen Wunsch, ihn sterben zu sehen; die einen um festzustellen, daß seine Gesundheit schwächer war als die ihrige; die anderen in der uneigennützigen Hoffnung, eine Agonie zu studieren.

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