Freundschaft Sprüche
Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt
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Ja, Sire! Wir waren Brüder! Brüder durch Ein edler Band, als die Natur es schmiedet.
Freunde Freunde pflegt man zu erwehlen Nur nach wägen, nicht nach zehlen.
Wie der Schatten am Vormittage, Anfangs groß, doch schrittweis weichend, Ist die Freundschaft unter Schlechten. Doch wie Schatten am Nachmittage, Anfangs klein, doch immer steigend, Ist die Freundschaft der Gerechten.
Wie eine Lilie unter den Dornen, so ist meine Freundin unter den Mädchen.
Der steht am besten mit seinen Freunden, der auf ihre Hilfe nicht angewiesen ist.
Überhaupt gibt's keine wahre Freundschaft, die sich nicht erst wund gerissen und wieder ausgeheilt hätte an dem Bewußtsein gesühnter Schuld.
Das Auge des Freundes ist so empfindlich, dass der geringste Anlass es verletzt.
Mancher ist aus lauter „Gerechtigkeitsgefühl“ ungerechter gegen einen Freund, als es dessen Feind wäre.
Es ist schön, daß es dem Menschen so schwer wird, sich vom Tode dessen, was er liebt, zu überzeugen, und es ist wohl keiner noch zu seines Freundes Grabe gegangen, ohne die leise Hoffnung, da dem Freunde wirklich zu begegnen.
Ohne grausamen oder herzlosen Charakters zu sein, schmeichelt es uns doch, wenn gewisse Personen, denen wir nahe stehen, um uns leiden.
Man muss nur etwas Gutes und Neues vollbringen: dann erlebt man an seinen Freunden, was es heißt: zum guten Spiele eine böse Miene machen.
Ich liebe es, dass meine Freunde zu mir kommen, wenn sie unglücklich sind.
Ja, wie wir unsere Untugenden auszuschmücken verstehen! Wir machen aus ihnen sogar Charaktergröße. "Nein, ich kann nicht leiden, daß man sich Schmeicheleien ins Gesicht sagen soll!" Lieber Freund, für die sibirische Kälte und Lieblosigkeit deines Urteils hast du dir einen glänzenden Namen gefunden.
Da haben wirs; wenn ein'n wer verrat, so kann man pariern drauf, es is ein guter Freund.
Halt dich fern von habsüchtigen Freunden, welche nur aus Eigennutz deine Freundschaft suchen.
Bei manchen Menschen ist selbst die Kameradschaft mit Lügen gepflastert.
Gold hat keinen noch beglückt; Falscher Ehre Lorbeer drückt; Wer nach Wissen hascht, greift Sand, Wissenschaft ist oft nur Tand; Aber Freunde gab uns Gott, Ohne sie ist Leben Tod.
Um den Werth einer Freundschaft zu beurtheilen, prüfe aufrichtig, was dich mit dem andern verbindet.
Ein Freund, der in der Trauer bei uns ist, ist wie ein Licht in der Nacht, er zwingt uns doch oder gibt uns wenigstens Gelegenheit, die Gegenstände um uns her zu sehen, zu wissen, daß noch eine Welt da ist und wir uns nicht ganz in der Nacht der Einsamkeit vergraben.
Auch in der Freundschaft ist ein Teil immer der tätige, der andere mehr beihelfend und leidend. [...] Einklang ist in dieser Ehe der Seelen weder angenehm noch nützlich, noch möglich. Konsone Töne müssen es sein, die die Melodie des Lebens und des Genusses geben, nicht unisone; sonst verliert sich die Freundschaft bald in bloße Gesellschaft.
Wahre Freundschaft Wahre Freundschaft soll nicht wanken, wenn man gleich entfernet ist, weil man doch in den Gedanken, die entfernte Freundschaft küßt. Keine Ader soll mir schlagen, wo ich nicht an dich gedacht, für dich werde ich Liebe tragen bis in tiefe Todesnacht. Wenn der Mühlstein trägt einst Reben und daraus fließt süßer Wein, wenn der Tod mir nimmt das Leben, hör ich auf, dein Freund zu sein.