Freundschaft Sprüche – glück
105 Sprüche gefunden
Niemand ist ein Verlierer, wenn er Freunde hat.
Die Freunde, die ein Haus besuchen, sind seine Zierde.
Man lebt, wenn man das Glück hat, mehrere Freunde zu besitzen, mit jedem Freunde ein eignes, abgesondertes Leben.
Glücklich ist der, der Freunde hat, aber wehe dem, der ohne sie nicht sein kann.
Freund eines Großen zu sein erscheint nur denen angenehm, die es nie probiert haben.
Unter den Gütern, welche die Weisheit sich für dauerndes Lebensglück zu verschaffen versteht, ist der Besitz der Freundschaft bei weitem das größte.
Wenn man nah vor der Flamme der Freude steht, so sieht man zwar Menschen, weil sie leicht zwischen uns und die Wärme treten – aber man sucht sie auch; ein herzlicher Freund ist unser Wunsch und Glück, welcher den frohen Traum, worin wir schlafen und sprechen, leise weiter leitet, ohne ihn fortzujagen.
Der Mann, welcher sich stellt, als merkte er es nicht einmal, daß man ihn verfolgt, der von Zeit zu Zeit sagt: »Gottlob! mir geht es gut; ich habe Freunde«, wird für einen mächtigen Bundesgenossen gehalten, dessen man schonen müsse, dahingegen über den Verlassenen jeder, wie die benachbarten Fürsten über das Eigentum einer kleinen Reichsstadt, herfällt.
Natürlich musst du die Vergnügungen deiner Freunde teilen – nicht deren Kümmernisse.
Als ich noch jung, da war einsam mein Gang, und ich irrte mich oft in der Straße; Nun acht' ich mich reich, da den Andern ich fand: der Mann ist die Freude des Mannes. Der Baum geht ein auf ödem Stein, ihm wächst nicht Blatt noch Borke; so kommt's mit dem Manne, den keiner liebt: was soll er länger leben?
An Neuffer Im März 1794 Noch kehrt in mich der süße Frühling wieder, Noch altert nicht mein kindischfröhlich Herz, Noch rinnt vom Auge mir der Tau der Liebe nieder Noch lebt in mir der Hoffnung Lust und Schmerz. Noch tröstet mich mit süßer Augenweide Der blaue Himmel und die grüne Flur, Mir reicht die Göttliche den Taumelkelch der Freude, Die jugendliche freundliche Natur. Getrost! es ist der Schmerzen wert, dies Leben, So lang uns Armen Gottes Sonne scheint, Und Bilder beßrer Zeit um unsre Seele schweben, Und ach! mit uns ein freundlich Auge weint.
Was gibt es Erfreulicheres, als einen neben sich zu haben, mit dem du über alles sprechen darfst, wie mit dir selbst? Wie würde der Genuß bei glücklichen Einfällen so groß sein, wenn du keinen Freund hättest, der sich ebenso darüber freute, wie du selbst? Widerwärtiges aber zu ertragen, würde schwer sein, ohne einen, der es noch schmerzlicher fühlte, wie du selbst.
Keinen stellen glückliche Umstände so hoch, dass er nicht um so mehr einen Freund brauchte, weil er sonst alles genug hat.
Nur uns Armen, die wir wenig oder nichts besitzen, ist es gegönnt, das Glück der Freundschaft in reichem Maße zu genießen. Wir können unsre Geliebten weder durch Gnade erheben, noch durch Gunst befördern, noch durch Gedanken beglücken. Wir haben nichts als uns selbst. Dieses ganze Selbst müssen wir hingeben.
Es gibt kein Glück, das sich irgendwie mit dem vergleichen ließe, einen treuen und zuverlässigen Freund zu besitzen. Der Verkehr mit ihm erfreut und entlastet die Seele, klärt und erhellt den Verstand, erzeugt neue Gedanken und Anschauungen, stärkt die Tugend und die guten Vorsätze, besänftigt und mäßigt die Leidenschaften und füllt fast alle unsere müßigen Stunden.
Wer an den vier Meeren Freunde hat, glaubt überall Orchideenluft zu riechen.
Unter Freunden Ein Nachspiel 1 Schön ist's, miteinander schweigen, Schöner, miteinander lachen, – Unter seidenem Himmels-Tuche Hingelehnt zu Moos und Buche Lieblich laut mit Freunden lachen Und sich weiße Zähne zeigen. Macht' ich's gut, so wolln wir schweigen; Macht' ich's schlimm –, so wolln wir lachen Und es immer schlimmer machen, Schlimmer machen, schlimmer lachen, Bis wir in die Grube steigen. Freunde! Ja! So solls geschehn? Amen! Und auf Wiedersehn! 2 Kein Entschuldgen! Kein Verzeihen! Gönnt ihr Frohen, Herzens-Freien Diesem unvernünftgen Buche Ohr und Herz und Unterkunft! Glaubt mir, Freunde, nicht zum Fluche Ward mir meine Unvernunft! Was ich finde, was ich suche –, Stand das je in einem Buche? Ehrt in mir die Narren-Zunft! Lernt aus diesem Narrenbuche, Wie Vernunft kommt – »zur Vernunft«! Also, Freunde, solls geschehn? – Amen! Und auf Wiedersehn!
Glücklich, der einen wahren Freund findet, glücklicher, der in seinem Weibe eine wahre Freundin findet.
Freundschaft macht glückliche Umstände glänzender, Unglück aber leichter, indem sie es mitträgt und teilt.
Du beklagst nun verlorene Reichtümer und hast doch den kostbarsten Schatz von allen gefunden: Freunde.
Das Mahl macht mehr Freunde als der Geist.