Freundschaft Sprüche – liebe
512 Sprüche gefunden
Denn es ist ja [...] der Freund ein zweites Ich.
Besuche deinen Freund, aber mit Abstand; bei zu vielen Besuchen verlierst du ihn.
Ich will lieber durch den Überfluß der Freundschaft fehlen als durch den Mangel.
Freundschaft und Liebe. Hand in Hand und unzertrennbar wandeln Freundschaft und reine Liebe mit einander! Wo die Freundschaft entflieht, da senkt der keusche Eros die Fackel.
Bei Übersendung eines Vergissmeinnicht Diese Blume, deren blaue Blüthe Deutungsvoll der schönste Nahme schmückt, Der als Wunsch mir längst im Herzen glühte, Hab' ich einsam heut' im Thal gepflückt. Süss umschwebt von Deinem theuern Bilde, Schien sie würdig zur Gesandtin mir; Hin in ferne, trennende Gefilde, Bringe sie den Gruss der Freundschaft Dir. Ehe sie Dir naht wird sie verbleichen – Schnell verlöschet ihrer Farbe Licht, Doch die Bitte möge Dich erreichen, Die ihr Nahme zärtlich zu Dir spricht.
Es ist seltsam, wie ein Abenteuer, eine Beschwerlichkeit, die wir um eines Freundes willen übernehmen, plötzlich diesem Freunde einen viel höhern Werth in unsern Augen gibt – wie Gärtnern die Pflanzen am liebsten werden, mit denen sie die meiste Mühe hatten.
Sieh deine Freunde weder zu oft, noch zu selten.
Bedeutsam aber ist jene Gemeinschaft, die aus dem gegenseitigen Geben und Nehmen von Wohltaten entsteht.
Und wirklich ist jene Freundschaft am angenehmsten, die eine Ähnlichkeit des Charakters geknüpft hat.
Nichts aber erfreut die Seele so wie eine treue und liebevolle Freundschaft.
Wenn wir wahre Freunde sein wollen, so musst du mich und nicht meinen Besitz lieben.
Der Freundschaft entzieht ihre Größe, wer sie allein für günstige Gelegenheiten schließt.
Welcher Schmerz Kann tiefer uns verwunden, als ein schlechter Freund?
Früher verlangte man nach Freundschaft, heute ist man auf Beute aus.
Mir ist der Gedanke an verstorbene Freunde süß und verlockend: Ich habe jene nämlich gehabt, obwohl ich im Begriff stand, sie zu verlieren, und ich habe sie verloren und habe ich sie gleichsam noch immer.
Freundschaft umschließt viele Dinge: Wohin man sich auch wendet, sie ist zugegen, von keinem Ort ist sie ausgeschlossen, niemals ist sie ungelegen, niemals lästig.
Welch große Macht Freundschaft und Zuneigung besitzen, erkennt man aus Widersprüchen und Zwistigkeiten.
Wie wir nämlich nicht freigiebig und wohltätig sind, um Dank einzufordern, so halten wir die Freundschaft nicht aus Hoffnung auf Gewinn für erstrebenswert, sondern weil der ganze Genuss schon in der Liebe selbst liegt.
Nichts aber ist schändlicher, als mit demjenigen in Krieg zu geraten, mit dem man zuvor eng zusammengelebt hat.
Der Freundschaft würdig sind aber die, in denen selbst der Grund dafür liegt, geliebt zu werden.
Wenn dir ein armer Freund einen nur geringen Dienst erweist, nimm ihn dankbar an.