Freundschaft Sprüche – liebe

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Von Freunden geschlagene Wunden heilen schwerer als die von Feinden.

Pauly, Aphorismen, 1905

Von der Liebe zur Freundschaft ist nur ein Schritt – aber einer zurück.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Mit jedem Schlüssel kannst du nicht Ein jedes Kästchen erschließen: Du wirst auch nicht mit jedem Wicht Dich zurecht zu finden wissen. – Dem Einen hast du in Jahren zehn Kein Wort zu sagen gefunden; Und mit dem Andern, kaum geseh'n, Verlebst du die froh'sten Stunden. – Und solchen fasse ganz und gar, Euch Beiden zu Nutz und Frommen; Weil endlich der rechte Schlüssel war Zum rechten Kästchen gekommen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Nichts gleicht mehr herzlicher Freundschaft als Verbindungen, die wir im Interesse unserer Liebe pflegen.

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Wähle deine Freunde nach ihrer seelischen Qualität aus, auch wenn sie deine eigenen Hoffnungen und dein Bestreben nicht teilen. Bleibe nicht allein. Du brauchst eine größere, menschliche Familie, um dein Herz öffnen und dich befreien zu können. Betrachte sie als Brüder und Schwestern, mit denen du ein Geheimnis teilst.

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Wenige Worte, große Freundschaften.

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Wenn man nah vor der Flamme der Freude steht, so sieht man zwar Menschen, weil sie leicht zwischen uns und die Wärme treten – aber man sucht sie auch; ein herzlicher Freund ist unser Wunsch und Glück, welcher den frohen Traum, worin wir schlafen und sprechen, leise weiter leitet, ohne ihn fortzujagen.

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Ach! nur in den Nächten des Lebens spricht der Freundschaft Flamme; des Glückes Sonne verdunkelt ihren Glanz.

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Es ist leicht, eine Geliebte zu finden, und nicht schwer, einen Freund zu behalten; schwerer aber ist es, eine Geliebte zu behalten und einen Freund zu finden.

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Liebe den Freund, doch suche dir den, der gütig und ernst ist; Wen dein Fehler nicht kränkt, nimmer hat er dich geliebt.

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Wir können nichts lieben, als was auf uns Bezug hat, und wir folgen bloß unserem Geschmack und unserem Vergnügen, wenn wir unsere Freunde uns selbst vorziehen. Nichtsdestoweniger ist es gerade dieser Vorzug, welcher die Freundschaft wahr und vollkommen macht.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Bekannte helfen mir nichts; es muß ein wahrer Freund oder eine wirkliche Geliebte sein.

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Was sich so gemeinhin Freund zu nennen pflegt, das will doch immer etwas mit uns, wenn es nicht gar von uns etwas will; es zerrt nur an uns herum.

Bahr, Kritik der Gegenwart. Tagebücher vom 16. November 1919 bis 14. Dezember 1920, Augsburg 1922

Selbst in den besten, aufrichtigsten Freundschaftsverhältnissen ist Schmeichelei oder Lob unentbehrlich, gerade wie für Wagenräder die Schmiere notwendig ist, damit sie sich ordentlich drehen.

Tolstoi, Krieg und Frieden (Война и мир), 1862-69. 1. Teil, 8. Übersetzt von Hermann Röhl

Woran die Freundschaft oft scheitert: an ihrer Intimität.

Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906

UnsreFeindesollen wir lieben? … O, wären wir erst so weit, dass wir unsreFreundeliebten!

Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906

Ein Herz laviert nicht Ich nenne keine Freundschaft heiß, Die niemals, wenn's ihr unbequem, Den Freund zu überraschen weiß Trotzdem. Denn wenn sie Zeit und Mühe scheut, Ein Unverhofft zu bringen, Das einen Freund unendlich freut, Dann hat sie keine Schwingen. Den Umfang einer Wolke mißt Kein Mensch. Weil sie nicht rastet, Noch ihre Freiheit je vergißt. – Ich glaube: Keine Wolke ist Mit Arbeit überlastet.

Ringelnatz, J., Gedichte. Gedichte dreier Jahre, 1932

Freundschaft Willst du einen Freund gewinnen? Keinen Hohen oder Reichen Wähle Dir! Die Liebe wohnet Immer nur bei Deinesgleichen. Neben einer Last von Centnern Kann man nicht ein Quintlein wägen, Und was ist die kleine Trommel Neben einer Pauke Schlägen?

Eyth, E., Gedichte, 2. vermehrte Ausgabe 1851. Originaltext

Natürlich musst du die Vergnügungen deiner Freunde teilen – nicht deren Kümmernisse.

Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906. Lebensregeln. (Entnommen dem Geheimarchiv der Menschheit.)

Diejenigen aber, die in ihren Beziehungen nicht Lust um Lust, sondern Vorteil um Vorteil austauschen, sind sich weniger Freund und bleiben es auch weniger, vielmehr hören Verhältnisse, die auf dem Vorteil beruhen, mit eben diesem Vorteil auf, weil hier die Liebe nicht der Person galt, sondern lediglich dem eigenen Nutzen.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1157a (8, 5.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)

Freunde sind nie heimatlos, denn einer wohnt in des anderen Herz.

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