Freundschaft Sprüche – liebe
512 Sprüche gefunden
Das Gefühl der Trennung bestimmt den Wert der Freundschaft.
Freund sein, Bruder sein, lieben, das öffnet das Gefängnis durch eine höhere Macht, durch eine magische Kraft. Ohne diese bleibt man im Gefängnis.
An dem Kummer eines Freundes teilzunehmen, ist leicht, aber es bleibt das Zeichen einer außergewöhnlichen Natur, sich an den Erfolgen des Freundes rein mitfreuen zu können.
Freunde sind sich nahe, auch wenn sie getrennt sind, sie sind hilfsbereit, auch wenn sie krank sind, ja, was unmöglich zu sein scheint, sie leben auch, wenn sie schon gestorben sind.
Geleimte Freundschaften müssen vorsichtiger behandelt werden, als nie zerbrochene.
Mit meinen Freunden gehe ich um wie mit meinen Büchern. Ich habe sie irgendwo, wo ich sie finden kann, aber selten benutze.
Du kannst mich nicht zugleich zum Schmeichler und zum Freunde haben.
Schimpfe so, daß du schnell wieder Freund werden kannst.
Freund eines Großen zu sein erscheint nur denen angenehm, die es nie probiert haben.
Nur kein Essen aufwärmen, keine einmal getrübte Freundschaft wieder zurechtrücken wollen.
Man weiß gar nicht, was man hat, wenn man zusammen ist.
Es gibt wohl hier und da auf Erden eine Art Fortsetzung der Liebe, bei der jedes habsüchtige Verlangen zweier Personen nacheinander einer neuen Begierde und Habsucht, einem gemeinsamen höheren Durste nach einem über ihnen stehenden Ideale gewichen ist: aber wer kennt diese Liebe? Ihr rechter Name ist Freundschaft.
Die Nadel hat ein Aug', und doch mag sie nur stechen; Ahm' ihr nicht nach, wenn du an Freunden siehst Gebrechen.
Die Freunde, die ich geküßt und geliebt, Die haben das Schlimmste an mir verübt.
Miteinander plaudern und lachen, sich Gefälligkeiten erweisen, gemeinsam schöne Bücher lesen, einander mal necken, mal Achtung bezeugen, gelegentlich auch Meinungsverschiedenheiten austragen, aber ohne Haß. Durch den selten vorkommenden Streit die sonst meist bestehende Übereinstimmung würzen; einander belehren und voneinander lernen; Das ist es, was man an Freunden liebt.
Daran erkenn' ich eben den Freund, daß er mich oder sich nicht unterhalten, sondern bloß dasitzen will.
Oft ist dir der ein Bruder, den deine Mutter nicht geboren.
Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was das Leben hat.
Ein guter Freund kommt ungebeten.
Die zarte und wahre Freundschaft läßt sich mit keinem anderen Gefühl verknüpfen.
Die Sympathie bildet die Freundschaft, die Gefälligkeit nährt sie, die Rechtschaffenheit des Herzens erhält sie, aber die allzuleichtsinnige Offenherzigkeit zerstört sie oft.