Freundschaft Sprüche – liebe
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Eins der Gesetze für Freundschaft ist, nicht aufdringlich zu sein.
Wer ohne Freund ist, geht wie ein Fremdling über die Erde.
Du siegst, wenn dich dein Freund besiegt.
Wo ist denn der Ruhesitz der Seele? Wo fühlt sie sich beschwichtigt genug, um zu atmen und sich zu besinnen? Im engen Raum ist's, im Busen des Freundes.
Der ist mein Freund, der auch hinter meinem Rücken Gutes über mich sagt.
Behalte das, was dich beleidigt, in deinem Herzen, und ihr könnt euch begegnen wie zuvor!
Was Freundschaften unauflöslich macht und deren Reiz verdoppelt, ist ein Gefühl, das der Liebe fehlt: Die Sicherheit!
Du grollest dem Freunde und wendest Das Antlitz trüb von ihm fort. Was trat doch wohl zwischen euch beide? Ein Nichts – ein harmloses Wort, Das arglos den Lippen entfallen! Er ahnet nicht einmal den Grund, Und darum droht zu zerreißen Ein alter, heiliger Bund! So schaffst du immer dir Sorge und Schmerz, Du stolzes, du eitles Menschenherz! –
Ach, wehe thut es, den zu hassen, den man geliebt, und mit dem man die Blüte der Jahre in Eintracht verlebt hat!
Nur wenigen Menschenherzen ist es eingepflanzt, den Freund, umlacht von Segen, ohne Neid zu schaun.
O Freund, sei solch ein Mensch, wie dich mein Herz gedacht.
Wer mit Liebe dich warnt, Mit Achtung dich tadelt, Sei Freund dir!
So wohl tut nicht der Sonne Blick im Lenz, Als Freundes Angesicht in solcher Stunde.
Es gibt keinen festen Grund und Boden in der Wirklichkeit als den innigen Umgang mit Freunden.
Mengt somit ein bißchen mehr Freundschaft in eure Gehässigkeiten und etwas weniger Haß in eure Freundschaftsbeweise.
Es gibt nichts Zärtlicheres als der Briefwechsel zwischen Freunden, die nicht danach streben, sich zu begegnen.
Wer für sich selbst zu schwach und klein, Und wer nicht gerne steht allein, Mag an den Freund sich schmiegen!
Die Hausfreunde heißen meistens mit Recht so, indem sie mehr die Freunde des Hauses als des Herrn, also den Katzen ähnlicher als den Hunden sind.
Die Liebe teilen Weise und Toren, Kleine und Große. Fromme und Lasterhafte umarmen sich gleich; aber zur Freundschaft erheben sich nur die Geprüften.
Entfernung und lange Abwesenheit tun jeder Freundschaft Eintrag, so ungern man es gesteht. Denn Menschen, die wir nicht sehen, wären sie auch unsere geliebtesten Freunde, trocknen im Laufe der Jahre allmählich zu abstrakten Begriffen auf, wodurch unsere Teilnahme an ihnen mehr und mehr eine bloß vernünftige, ja traditionelle wird: die lebhafte und tiefgefühlte bleibt denen vorbehalten, die wir vor Augen haben, und wären es auch nur geliebte Tiere. So sinnlich ist die menschliche Natur.
Mancher sucht sein Leben lang Kameradschaft, – aber man muß mit diesem Bedürfnis im Herzen nicht zu Frauen gehen. Sie wollen, eine jede, ausschließlichgeliebtsein, sie wollen aus aller Kraft die Episode der Liebe, aber ohne sie dabei als Episode aufzufassen.