Freundschaft Sprüche – liebe
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Wer aber hätte jemals gesehen, daß wahre Freundschaft zuletzt in Liebe gemündet wäre?
Freundschaft ist ein gefährliches Wort für junge Damen; es ist die flügge gewordene Liebe, die nur einen sonnigen Tag zum Ausflug erwartet.
Es gibt Menschen, die gar keinen vertrauten Freund, sondern nur Bekannte haben; entweder weil ihnen der Sinn für dies Seelenbedürfnis fehlt oder weil sie keinem lebendigen Wesen trauen oder weil ihre Gemütsart kalt, unverträglich, verschlossen, eitel oder zänkisch ist. Andre sind aller Welt Freunde; sie werfen ihr Herz jedermann vor die Füße, und deswegen bückt sich keiner, greift niemand darnach, es aufzunehmen.
Seltsam! Das, was wir unsern Freunden nicht zu Liebe tun wollen, tun wir unsern Feinden oft zum Trotz.
Freunde hast du so viel, wie Tage im Jahre, nur leider Schließt der Plural hier immer den Singular aus.
Es ist ein namenloses Gefühl, einen Freund lieben zu wollen aus Erinnerung und ihn fliehen zu müssen aus Ehre.
Wir überreden uns oft, jene zu lieben, welche mächtiger sind als wir; nichtsdestoweniger ist es der Eigennutz, welcher unsere Freundschaft erzeugt. Wir geben uns ihnen nicht deshalb hin, um ihnen Gutes zu erweisen, sondern um des Guten willen, das wir von ihnen erwarten.
Wer kann in guten Tagen, So lang das Glücke mild, Und es zu Tische gilt, Von rechter Liebe sagen? Ob einer ist mein Freund, Und ob er's treulich meint, Wird daran nicht erkennet, Wenn er mich Bruder nennet. Wenn's Glück einst von mir weichet, Wer's dann am besten meint, Und mir die Hände reichet, Der ist mein rechter Freund.
Ich bin nicht liebenswürdig, bin es nie gewesen, aber ich bin gerecht. – Freundschaft ist nur ein Name; ich liebe keine Menschen.
Freundschaft ist wie Geld, leichter gewonnen als erhalten.
Geht es mir gut, viel’ hab’ ich der Freunde dann; aber sobald mir Irgendein Leid zustößt, halten nur wenige Treu’.
Freunde sollten nur bei glücklichen Gelegenheiten und nur nach einer Einladung erscheinen. In Augenblicken der Not – ohne Aufforderung.
Die Freundschaft ist falsch, und die Liebe nur Träumen.
In seinem Freunde soll man seinen besten Feind haben. Du sollst ihm am nächsten mit dem Herzen sein, wenn du ihm widerstrebst.
„Gehst du gen Morgen: so werde ich gen Abend ziehen“ — so zu empfinden ist das hohe Merkmal von Humanität im engeren Verkehre: ohne diese Empfindung wird jede Freundschaft, jede Jünger- und Schülerschaft irgendwann einmal zur Heuchelei.
Mein Freund ist mein und ich bin sein, der unter den Lilien weidet.
Die hauptsächlichste Frucht der Freundschaft ist, daß man das Herz von der Fülle der Bedrängnisse erleichtern und befreien kann, die Leidenschaften aller Art ihm verursachen und einflößen.
Warmherzige Hingebung erwirbt Freunde, maßvolle Haltung bewahrt sie.
Ehe man anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte man seine Freunde besser behandeln.
Der Freund ist der Schlüssel und ich bin das Schloß.
Wahre Freundschaft sagt, was keine Lippen sonst sagen.