Gedanken Sprüche

Nachdenkliche Sprüche und Gedanken

493 Sprüche in dieser Kategorie

Das Schlimmste aber sind die kleinen Gedanken.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Zweiter Teil, 1883. Von den Mitleidigen

Wie seine Gedanken, so der Mensch.

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Überall, wo ein großer Geist seinen Gedanken ausspricht, ist Golgatha.

Heine, Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland, 1793. Zweites Buch. In Bezug auf Baruch de Spinoza

Jeder neue Gedanke ist eine Gerade.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Oft am wildesten fliehen die Gedanken gerade dann, wenn sie in stiller Ordnung sich sammeln sollten.

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Es gibt Leute, die erschrecken, wenn sie einen Gedanken haben.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Du weißt sehr wohl, daß kein Gedanke verloren gehen kann, und jede Handlung eine unendliche Wirkung hat.

Poe, Die Macht des Wortes (The Power of Words), 1845

Auch ein Gedanke kann zur Lawine werden.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Einer zeugt den Gedanken, der andere hebt ihn aus der Taufe, der Dritte zeugt Kinder mit ihm, der Vierte besucht ihn am Sterbebette, und der Fünfte begräbt ihn.

Lichtenberg, Sudelbuch H, 1789-1793. [H 107]

Die wirklich guten Gedanken fallen nicht auf, sie gehen inkognito.

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Gedanken sind nicht durchaus unwirklich, aber ihre Wirklichkeit ist von ganz anderer Art, als die der Dinge.

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Die Gedanken sind frei und unterliegen keinen Gesetzen. In ihnen findet man die Freiheit des Menschen. Sie herrschen strahlend in der Welt … erschaffen ein neues Paradies, eine neue Stütze, eine neue Quelle der Kraft, aus der neue Künste hervorspringen.

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Das Beste im Menschen sind seine jungen Gefühle und seine alten Gedanken.

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Worte sind nie ungeschehen zu machen. Gedanken auch nicht.

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Schwimmt man lang im Abgrund der Gedanken, so wird man matt.

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Der erste Gedanke ist der gute in der Kunst – in andern Dingen ist es der zweite.

Schmidt (Hg.), Künstlerworte, gesammelt von Karl Eugen Schmidt, Leipzig 1906

Gedanken sind zollfrei; notgedrungen lassen wir sie also passieren; aber oh wie gerne möchten wir sie kontrollieren.

Gött, Zettelsprüche. Aphorismen, hg. von Volker Schupp und Reinhard Pietsch, Universitätsbibliothek Freiburg i. Br. 1982

Die Kadaver von abgestorbenen Gedanken und Vorstellungen sollte man begraben und nicht ausstopfen, weil sonst unser Geistesleben paläontologisch wird.

Peters, Strahlende Kräfte! Wege zum Glück durch Charakter-, Willens- und Menschenbildung, 1916

Man erschrickt oft, wenn man seine Gedanken belauscht.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Meine besten Gedanken wurden mir von den Archaischen gestohlen.

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In dem Maße, in dem die Gedanken in Europa abgenommen haben, haben die Erfindungen zugenommen.

Roth, Glauben und Fortschritt (oder: Der Aberglaube an den Fortschritt), 1936