Gedanken Sprüche – nachdenklich

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Vor der Form war immer der Gedanke.

Marc, Die 100 Aphorismen: Das zweite Gesicht, 1915

Ein Gedanke mag noch so oft ausgesprochen und gedruckt sein − es gibt immer noch Leute, die nichts von ihm vernommen haben.

Ernst, Frieden und Freude, 1920

Einige Menschen suchen nach Gedanken, ohne zu denken.

Matthewman, Rips and Raps, 1903. Übers. Internet

Gedanken sind schneller als Worte, und doch eilen diese oft jenen voraus.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Jeder rechte Einfall ist ein Überfall.

Mohr, Einsichten. Eine Asphorismenfolge [!], 1936

Das ist ein armseliger Gedanke, dessen Tragweite wir gleich bei seiner Geburt überblicken.

Kunad, Aphorismen, 1901

Wer Gedanken sät, kann Taten ernten; wer Worte sät, wird Buchstaben ernten.

Baer-Oberdorf, Wetterleuchten. Aphorismen, 1909

Gedanken müssen wir in der Welt sammeln; aber erst die Einsamkeit gibt uns den Maßstab für ihren Gehalt und ihre Größe.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Der Gedanke wächst, indem er sich von seinen eigenen Worten nährt.

Tagore, Verirrte Vögel (Stray Birds), 1916; hier übersetzt von Helene Meyer-Franck. [169]